Wein im Mittelalter

Ursprünglich kommt die Technik des Weinanbaus aus dem Mittelmeerraum, wo der Wein schon in der Antike hohes Ansehen genoss. Im Mittelalter breitete sie sich auch bis in die nördlichsten Regionen des französischen Gebietes aus. Wichtige Anbauflächen waren Lille, Caen, Beauvais und Rennes. Diese Städte waren fast ausschließlich von Weinstöcken umgeben. Wenn das Wetter eine reiche Ernte zuließ, stand der Wein auf allen Tafeln. Von Bauern bis zum Adeligen tranken alle Stände Wein in großen Mengen. Pro Person wurden am Tag ca. 1-2 Liter getrunken.

In Italien wurde noch mehr und noch regelmäßiger Wein genossen,

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Rezepte aus dem Mittelalter

Epfel in Vine mith Mandel

(Bratäpfel in Wein gedünstet)

Zutaten:

4 große Äpfel, 4 TL Butter, 4 EL Johannisbeergelee, 0,25l lWeißwein, 20 Sultaninen, 4TL Zucker, 10 gehäutete Mandeln, 1 TL Zimt

Zubereitung:

Die Äpfel nicht schälen, aber waschen oder gut abreiben und das Kernhaus so herausstechen, dass der Boden der Äpfel nicht verletzt wird. Das Johannisbeergelee mit den Sultaninen und den gestiftelten Mandeln vermengen und in die Äpfel füllen. Auf jeden Apfel einen TL Butter geben. Den Wein in eine Auflaufform gießen, die Äpfel hineinstellen und im vorgeheizten Backofen (E: 200, U: 180 und G: Stufe 3) solange ca. 20 Min. braten, bis sie einmal aufplatzen. Herausnehmen, anrichten mit Zimtzucker bestreuen und dampfend heiß servieren.

Gnocchi aus Frischkäse

Zutaten:

600 g Frischkäse der Doppelrahmstufe (Fromage de Troyes, Saint-Céols, frischer Brie, Gervais etc.) 200 g Mehl 6 Eigelb 6 bis 8 Löffel frisch geriebener Parmesan Salz

Zubereitung:

Den Käse zerdrücken und zur Creme verarbeiten. Sollte er etwas fest sein, ihn durch ein Sieb passieren. Mit der Hand das Mehl untermischen. Salzen, dann die Eigelb zugeben. Mit der Hand vermischen, so daß man eine recht homogene Masse erhält, die weder zu fest noch zu weich ist. Einen großen Topf mit Salzwasser erhitzen.

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Herrenspeise im Mittelalter

Im Hoch-/ Spätmittelalter rückte das Brot allmählich in den Mittelpunkt der Ernährung. Dabei bevorzugte die höfische Gesellschaft das hochwertige Weißbrot, für dessen Herstellung hauptsächlich fein gemahlenes Weizenmehl verwendet wurde. Neben Hafer, Roggen und Gerste gab es noch Reis als einziges Importgetreide der Zeit, das daher auch entsprechend teuer war.

Natürlich fehlte es auch nicht an Gemüse. Am häufigsten wurden die heimischen Arten gegessen, vor allem Rüben und Kohl, aber auch Lauch, Rettich, Möhren, Zwiebeln, Kürbisse, Gurken, Fenchel, Erbsen, Linsen und dicke

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Bauernspeise im Mittelalter

Im Hochmittelalter bekam das Brot sowohl für die Bauern als auch für die Herren eine ganz neue Bedeutung: Galt es im frühen Mittelalter noch als Leckerbissen, war es nun eine verbreitete Speise, die in verschiedenen Sorten existierte, welche sich vor allem durch die verschiedenen verwandten Getreidesorten unterschieden.

Auf dem bäuerlichen Tisch fand man meist minderwertige Schwarzbrote, die aus Hafer und Roggen gemacht

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Kochen im Mittelalter

Im frühen Mittelalter kochte man noch ebenerdig auf einer Feuerstelle, die in der Regel in der Mitte eines Raumes angelegt war. Ein Rauchabzug wurde in dieser Zeit noch nicht benutzt, so dass der entstehende Rauch durch Türen, Fenster oder kleine Schlitze in den Räumen abziehen musste.

Über den Kochstellen ist in damaligen Abbildungen häufig ein viereckiges Gebilde angebracht. Dieses diente dem Funkenfang zum Schutz vor hochschlagenden

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Brot im Mittelalter

Das Brot, auf allen Tischen in reichlichen Mengen vorhanden, bildete das Hauptkontingent des enormen Anteils von Getreideprodukten an der Nahrung. Brot verzehrten Bauern und Grundherren, Mönche und Bürger, kurz, es war das absolute Hauptnahrungsmittel. Damals handelte es sich noch um ungesäuertes Brot. Auch in Hungerzeiten versuchte man aus den

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