Fünfter Kreuzzug

Ein unter Führung eines päpstlichen Legaten stattfindender Kreuzzug scheitert in Ägypten, wo der Sultan El Kamil das Kreuzheer im Nildelta einschließt und nur gegen einen achtjährigen Waffenstillstand abziehen lässt. Nun richten sich die Augen der Christenheit auf den Kaiser, der nach mancherlei Ausflüchten endliche für den Sommer 1227 den Kreuzzug zusagt. Eine Seuche, die unmittelbar vor Abfahrt des Heeres aus Brindisi ausbricht, verhindert die rechtzeitige Erfüllung. Das nimmt Papst Gregor IX. zum Anlass, den Kaiser zu bannen. Trotzdem unternimmt Friedrich den Kreuzzug (1228-1229), um die Haltlosigkeit der Vorwürfe Gregors vor aller Welt darzutun. Auf diplomatischen Wege erreicht er trotz der Feindschaft des Patriarchen von Jerusalem und der Templer die Abtretung der heiligen Stätten (Jerusalem, Bethlehem, Nazareth) und ihrer Verbindungsstraßen zum Meer, unterstützt durch Herrmann von Salza, den Hochmeister der Deutschritter. Nach seiner Rückkehr zwingt er den Papst, dessen Truppen in sein Land eingedrungen sind, zum Frieden (Lösung vom Bann).

Fünfter Kreuzzug im Mittelalter

Fünfter Kreuzzug im Mittelalter