Kriege & Schlachten im Mittelalter

Sachsenkriege im Mittelalter

Schon die Merowinger hatten die süd- und mitteldeutschen Stämme dem Reiche der Franken unterworfen. Nur die Sachsen, die an Ems,  Weser und Elbe saßen, waren noch unabhängig. Sei waren ein trotziges Kriegervolk (sax = Schwert), das seit Arminius Sieg über die Römer sein Land und seine Freiheit behauptet hatte. »»» Weiterlesen … Sachsenkriege im Mittelalter

Hussitenkrieg im Mittelalter

Jan Hus, ein Professor der Prager Universität, rief öffentlich zum Kampf gegen die Herrschaft der Deutschen und der katholischen Kirche aus. Er predigte gegen die Habgier der katholischen Geistlichkeit, gegen den Ablasshandel und forderte die Enteignung der Kirchengüter. Er übersetzte religiöse Schriften aus der lateinischen Sprache, die das Volk nicht verstand, ins Tschechische. Auch gegen die Herrschaft des Papstes trat Hus scharf auf. Seine Predigen fanden in allen Kreisen der tschechischen Öffentlichkeit lebhaften Widerhall, und His wurde der anerkannte Führer der nationalen Befreiungsbewegung. »»» Weiterlesen … Hussitenkrieg im Mittelalter

Schlacht von Crécy 1346 im Mittelalter

Während des Hundertjährigen Krieges vernichtete König Edward III. eine französische  Streitmacht unter König Philipp VI. in der Schlacht von Crécy in der Normandie. Die Schlacht, die einen frühen Einsatz der tödlichen englischen Langbogen zeigt, wird als einer der entscheidensten in der Geschichte angesehen. »»» Weiterlesen … Schlacht von Crécy 1346 im Mittelalter

Schlacht von Bannockburn am 23. und 24. Juni 1314 im Mittelalter

Diese berühmte und entscheidende Schlacht für Schottlands Freiheit fand am 23. und 24. Juni 1314 statt. Sie war die größte Schlacht, die je auf schottischem Boden geschlagen wurde. Alle Schotten nennen sie “The Battle of Bannockburn”. Früher wurde sie in England “The Battle of the Pools” (die Schlacht bei den Teichen) genannt.

Edward I. von England begehrte schon lange das schottische Königreich. Das Land schien ihm, besonders nach der Hinrichtung William Wallace (1305), ausgeliefert zu sein. Die endgültige Niederlage schien nahe. Schottland wurde von Süden nach Norden besetzt und englische Garnisonen lagen in jeder Stadt. Aber nicht alle Schotten verzweifelten: 1306 wurde Robert the Bruce zum König der Schotten gekrönt. Aber er musste nun noch sein Königreich für sich und für seine Untertanen die Freiheit zurück gewinnen. Langsam, zu Beginn kaum wahrnehmbar, eroberte Robert the Bruce in einer Art Guerillakrieg Stadt um Stadt und Festung um Festung zurück, bis sich endlich im Frühjahr 1314 nur noch wenige Schlösser in englischer Hand befanden, von denen Stirling die wichtigste war.

Den Geboten der Ritterlichkeit folgend, hatte der englische Statthalter von Stirling, Sir Philip Moubray und Edward Bruce, ein Bruder des schottischen Königs, der das Schloss belagerte, vereinbart das Schloss an Schottland übergeben werden sollte, wenn es nicht bis zum Johannistag 1314 (24. Juni) von englischen Truppen von der Belagerung befreit werden würde. »»» Weiterlesen … Schlacht von Bannockburn am 23. und 24. Juni 1314 im Mittelalter

Hundertjährige Krieg im Mittelalter

Der offizielle Vorwand für die Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und England im 13. / 14. Jh. war die Frage der französischen Thronerbe. Nach dem Tod des Königs Karl IV., der keine direkten Nachfolger hatte, erhoben gleichzeitig zwei Kandidaten ihre Ansprüche auf den Thron: Phil ipp VI. (Cousin des verstorbenen Königs und Neffe Phil ipps des Schönen) und Eduard III. (englischer König und mütterlicherseits Enkel Phil ipps des Schönen).

So begann der Konflikt zwischen Frankreich und England, der mit langen Unterbrechungen über hundert Jahre andauern sollte. Unter Phil ipp VI. wurden die Franzosen bei Crècy (1346) geschlagen und verloren Calais (1347). Sein Nachfolger, Johann II. der Gute, wurde in Poitiers besiegt (1356). Als Gefangener des Schwarzen Prinzen – des Sohns Eduards III. – unterzeichnete er 1360 den Frieden von Brètigny, mit dem er den Südwesten seines Königreiches an England abtrat.

Da das königliche Heer hauptsächlich »»» Weiterlesen … Hundertjährige Krieg im Mittelalter

Schlacht von Hastings 1066 im Mittelalter

Am 28. September 1066 landete Wilhelm der Eroberer mit einer Invasionsflotte bei Pevensey in Südengland. Er hatte Bogenschützen, Infanterie und sogar Kavallerie über den Kanal gebracht. Die Nachricht von der Landung erreichte den damaligen König von England, Harold Godwinson, kurz nach dem Sieg bei Stamford Bridge im Norden, wo er eine plündernde Wikingerarmee zurückgeschlagen hatte. Innerhalb von 14 Tagen marschierte Harold mit seinen Kriegern nach Süden, um seinen Thron zu verteidigen. Am Abend des 13. Oktober lagerte er auf Caldbec Hill außerhalb von Hastings und am 14. Oktober stießen die beiden Heere am Ort der heutigen Battle Abbey zusammen.

Harolds Armee bestand, wie zur damaligen Zeit im »»» Weiterlesen … Schlacht von Hastings 1066 im Mittelalter