Notation von Liedern und Chorälen im Mittelalter

Zu Beginn des Mittelalters kannte man noch keine Notenschrift, wie wir sie heute kennen. Stattdessen behalf man sich mit Handzeichen („Neumen”), die dann später über den Liedtexten aufgezeichnet wurden. Diese Neumen sagten aber noch nichts über die Tonlänge und den Rhythmus aus, sie beschrieben nur die Melodielinie. Erst ab dem 13. Jahrhundert wurden mehrere, zum Teil farbige Notenlinien üblich, die auf Guido von Arezzo zurückgehen. Nun konnten die Choräle auch schriftlich weitergegeben werden und überall gleich gesungen werden.