Zünfte im Mittelalter

Wie die Kaufleute in Gilden, so waren die Handwerker in Zünfte gegliedert (Genossenschaften = von geziemen). Die Zunftmeister, wachten streng darüber, dass kein Meister schlechte Waren herstellte, dass keiner zu hohe oder zu niedere Preise nahm, dass keiner zu viel Gesellen und Lehrlinge hielt. An feierlichen Prozessionen nahem die Zünfte mit der Fahne ihres Zunftheiligen teil, sie kämpften für die Vaterstadt auf der Mauer wie in der offenen Feldschlacht, sie wohnten auch meinst in besonderen Gassen zusammen (daher: Lederergasse, Schäfflergasse, usw.).

In den Augen des hochmutigen Adels und der „Geschlechter“ blieb freilich der Handwerker ein verachteter Mann. Kein Adliger, kein Sohn eines Stadtgeschlechts hätte eine Handwerkstochter heiraten dürfen.

Wie die Meister hatten auch die Gesellen ihre Vereine. Es war ein lustiges Treiben in der Stadt, wenn in Augsburg die Metzgerknechte eine riesige Wurst an einer Stange durch die Stadt trugen oder in München die Schäfflergesellen mit blumengeschmückten Reifen in den Gassen tanzten. Und wenn die Lehrlinge „freigesprochen“ wurden, gab es manch tollten Scherz, wie den Metzgersprung am Fischbrunnen in München.

Hierarchie der mittelalterlichen Zünfte


Als Folge der zunehmenden Anzahl an Mitglieder, begannen die Zünfte ihre eigene Hierarchie zu bilden. Die neuen Mitglieder waren die Lehrlinge. Während dieser Lehrzeit wurden jedem Mitglied Verkostung, »»» Weiterlesen … Hierarchie der mittelalterlichen Zünfte

Handwerkszünfte des Mittelalters


Die Handwerkszünfteim Mittelalter wurden geschaffen, um die Handwerker gegen den zunehmenden Einfluss der Kaufmannsgilden »»» Weiterlesen … Handwerkszünfte des Mittelalters

Händlerzünfte des Mittelalters


Jede Handelszunft hatte ihre eigene Charta und jedes Mitglied, dass gegen diese Charta verstieß, wurde als unehrlich angesehen und zu einer Geldbuße verurteilt. Diese Kaufmannszünfte sahen jeden Handel mit einem Nicht-Zunftmitglied als »»» Weiterlesen … Händlerzünfte des Mittelalters

Pflichten der mittelalterliche Zünfte


Neben der Unterstützung der kranken Mitglieder, von Waisen und behinderte Menschen, waren »»» Weiterlesen … Pflichten der mittelalterliche Zünfte

Zweck der mittelalterlichen Zunft


Gewöhnliche Menschen des Mittelalters waren bestrebt Mitglied in einer Zunft zu sein, diese besondere Art der sozialen Gruppierung bot seinen Mitgliedern gewisse Vorteile. Diese Zünfte im Mittelalter wurden von ihren Mitgliedern als Schutzsystem gegen die überhöhten Steuern und Pachten gedacht und verwendet.

Diese Zünfte funktionieren auch als eine Art kommunistisches »»» Weiterlesen … Zweck der mittelalterlichen Zunft

Gründe für die Zunft im Mittelalter


Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches, ergriff der Feudalismus allmählich ganz Europa, Barone, »»» Weiterlesen … Gründe für die Zunft im Mittelalter

Die Zunftzeichen

Die Zünfte im Mittelalter versinnbildlichten ihr Verständnis über ihren Beruf und die Gemeinschaft in Form von so genannten Zunftzeichen. Diese waren teilweise von einem Wappenschild umgeben.

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