L

Lexikon im Mittelalter, der Buchstabe L.

Luder

Köder, den der Falkner an einer Leine über dem Kopf schwingt, »»» Weiterlesen … Luder

Leinen

Auch Leinwand oder Linnen genannt. Stoff, der aus den Fasern (Flachsfasergarn) der Flachspflanze hergestellt wird. »»» Weiterlesen … Leinen

Leibeigener

Unfreie Person, die von ihrem Herrn persönlich abhängig ist. Anders als bei der Sklaverei war der Leibeigene nicht »»» Weiterlesen … Leibeigener

Leibdiener

Hohe Adlige hatten einen persönlichen Diener, den sog. Leibdiener, der sich ausschließlich um seinen Herrn kümmerte. »»» Weiterlesen … Leibdiener

Lehnszwang

Rechtliche Verpflichtung des deutschen Königs, Fürstenlehen, »»» Weiterlesen … Lehnszwang

Lehen

Vom Lehnsherrn an den Lehnsmann gegen Dienst und Treue verliehenes Land und/oder Amt. »»» Weiterlesen … Lehen

Latrine

Bezeichnung der Toilette. Mit Wasser aus einem Tank unter dem Dach, der das Regenwasser auffing, »»» Weiterlesen … Latrine

Lassen

Anderes Wort
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Landsknechte

Angeworbener Söldner, der im Gegensatz zum Ritter zu Fuß kämpfte. Kaiser Maximilian, “der letzte Ritter”, warb um 1480 erstmals ein Heer aus Landsknechten an und »»» Weiterlesen … Landsknechte

Landfrieden

Um Fehden einzuschränken, wurden seit dem 10. Jh. zunächst “Gottesfrieden” verkündet; sie verboten Fehden von Mittwochabend bis Montag früh und an Feiertagen. Seit dem 11. Jh. verkündeten Könige und Kaiser allgemein gültige “Landfrieden”, um die staatliche Gerichtsbarkeit gegen das Recht der Selbsthilfe durchzusetzen. Erst der “Ewige Landfrieden” von 1495 hat das Fehdewesen endgültig beseitigt.