Reiche im Mittelalter

Kreuzfahrerstaaten im Mittelalter

Aus den von den westeuropäischen Rittern eroberten Ländern wurden das Königreich Jerusalem sowie das Fürstentum Antiochia und die Grafschaften Edessa und Tripolis gebildet, die als Vasallenstatten des Königreichs Jerusalem galten. »»» Weiterlesen … Kreuzfahrerstaaten im Mittelalter

Ungarn im Mittelalter

Zwischen 894 und 900 war das Karpatenbecken von den aus Osten zugewanderten Magyaren besetzt worden, deren Plünderungszüge in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts in weiten Teilen Europas (bis hin nach Spanien und Dänemark) Angst und Schrecken verbreiteten, bis Niederlagen gegen die Könige Heinrich I. (bei Riade, 933) und Otto I. (auf dem Lechfeld, 955) diese Epoche beendeten. In den folgenden Jahrzehnten nahmen die regierenden Fürsten aus dem Hause Arpad diplomatische Kontakte zu den Nachbarn auf. Der Großfürst Vajk ließ sich taufen, nahm den Namen Stephan an, erhielt 1000/1001 vom Papst eine bis heute erhaltene, als Symbol der Staatlichkeit »»» Weiterlesen … Ungarn im Mittelalter

Polen im Mittelalter

Zwischen Weichsel und Oder lebten im Frühmittelalter slavische Stämme, die sich im achten und neunten Jahrhundert zusammenschlossen. Das Fürstengeschlecht der Piasten konnte Groß- und Kleinpolen, Masowien, Schlesien und Pommern, zeitweise auch die Lausitz, Mähren und Ruthenien unter seine Herrschaft bringen. 966 ließ sich Mieszko I. taufen; im Jahr 1000 entstand eine kirchliche Verwaltungsstruktur mit dem Erzbistum Gnesen und mehreren Bistümern. 1025 ließ sich der Fürst »»» Weiterlesen … Polen im Mittelalter

Irland im Mittelalter

Die ältesten Quellen zur Geschichte Irlands erwähnen fünf großen Königreiche Irlands (Ulster, Leinster, Munster, Connaught, Mide), die im 6. Jahrhundert in eine Vielzahl von Kleinkönigtümern zerfielen. Die Dynastie der Ui Neill beanspruchte eine erbliche Hochkönigswürde, um die sich jedoch auch andere Familien bemühten. Aus diesen Dynastien gingen auch die Äbte der großen Klöster hervor, die von den Herrschern mit großzügigen »»» Weiterlesen … Irland im Mittelalter

Niederlande im Mittelalter

Die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des niederländischen Sprachgebiets lagen im Mittelalter in der Grafschaft Flandern, im Herzogtum Brabant und unter der Regierung von Graf Floris V. auch in der Grafschaft Holland.

Flandern (West-, Ost-, Zeeuws- und Französisch-Flandern) war aus einigen karolingischen Territorien entstanden und gehörte im Mittelalter zur französischen Krone. »»» Weiterlesen … Niederlande im Mittelalter

Kiewer Rus im Mittelalter

Ein bedeutsames Ereignis für das Ostslawentums war die Vereinigung der Fürstentümer Kiew und Nowgorod. Die Überlieferung schreibt diese Vereinigung dem Fürsten Oleg zu. Nun befand sich der ganze „Weg von den Warägern zu den Griechen“ unter der Herrschaft eines einzigen Fürsten, dessen Hauptstadt Kiew wurde. »»» Weiterlesen … Kiewer Rus im Mittelalter

Byzantinische Reich im Mittelalter

Das Byzantinische Reich ist der östliche Teil des römischen Reiches (Oströmisches Reich, Ostrom), der nach dem Fall des westlichen Teils verblieb. Nach der Eroberung von Rom wird der oströmische Staat, nach dem ursprünglichen Namen seiner Hauptstadt – Byzanz, im Westen allgemein als byzantinisches Reich bezeichnet. Der römische Kaiser Konstantin der Große baute die Stadt im Jahr 330 um, nannte sie Konstantinopel (heutiges Istanbul) und machte sie zur Hauptstadt des römischen Reiches. Nach der Teilung des Reiches (395) in ein östliches und ein westliches Gebiet während der Regentschaft von Kaiser Arcadius, wurde Konstantinopel zur Hauptstadt des oströmischen Reiches.

Die Byzantiner betrachteten sich selbst als Römer (“Rhomaioi”), aber die allgemein vorherrschende nationale Identität des oströmischen Reiches war griechisch. Griechisch war nicht nur die Amtssprache, sondern auch die Sprache der Kirche, der Literatur und aller Handelsgeschäfte. Obwohl das byzantinische Reich ein multinationaler Staat war, der Völker wie die Griechen, die Armenier, die Juden, die Ägypter, die Syrer, die Illyrer und die Slawen einschloss, galt es als “griechischer Staat”, passend zu seinem orthodoxen christlichen Charakter und seiner allgemein griechischen Kultur, die »»» Weiterlesen … Byzantinische Reich im Mittelalter

Deutschland im Mittelalter

Das Frankenreich wurde 843 in ein West-, Mittel- und Ostreich aufgeteilt. Später fiel der nördliche Teil des Mittelreichs (Lotharingien, vom Elsaß bis Bremen reichend) an das Ostreich. Die damit zwischen Deutschland und Frankreich gezogene Grenze blieb im Wesentlichen während des ganzen Mittelalters bestehen. Sie war keine Volkstums- und Sprachgrenze; aber danach fragten bis ins 19. Jahrhundert weder Regierende noch Regierte. An den Volkstumsgrenzen änderte sich auch im Norden und Süden kaum etwas.

Nach Osten dagegen dehnte sich das deutsche Volkstum erheblich aus. Zu Beginn der deutschen Geschichte endete es noch an Elbe und Saale, am oberen Main, westlich des Böhmerwaldes und an der Enns. Die Ostgrenzen, die das Deutsche Reich und Österreich 1937 hatten, wurden von der deutschen Ostkolonisation im Verlauf des Mittelalters »»» Weiterlesen … Deutschland im Mittelalter

Dänemark im Mittelalter

Für die skandinavische Forschung beginnt das Mittelalter erst um 1050 mit der Entstehung der christlichen Königreiche. Der vorangehende Zeitraum wird als Wikingerzeit bezeichnet. Zu Dänemark gehörten im Mittelalter Landschaften, die in der Neuzeit an Schweden (Schonen/Skane, Halland, Blekinge) und an Deutschland (Südteil von Schleswig) verloren gingen.

König Gorm und seine Nachfolger besetzen während des gesamten Mittelalters den dänischen Thron. 936 besucht Unni, der Erzbischof von Hamburg-Bremen, Dänemark und trifft König Gorm. Das Christentum in Dänemark beginnt mit Harald Blauzahn, der sich im 10.Jh. taufen »»» Weiterlesen … Dänemark im Mittelalter

Spanien – Portugal im Mittelalter

Spanien war seit 711 von den Arabern zum größten Teil erobert worden. Diese brachten den Islam mit und vermittelten dem Land in den folgenden Jahrhunderten griechische Philosophie und Naturwissenschaft, Bewässerungskunst. Reis-, Baumwoll- und Zuckerrohranbau. Im Norden entwickelten »»» Weiterlesen … Spanien – Portugal im Mittelalter

England im Mittelalter

Das englische Volk setzt sich aus keltisch-römischen und germanischen Bevölkerungsteilen zusammen. Der römische Name Britannien ist von dem keltischen Stamm der Briten abgeleitet. Nach dem Abzug der Römer wurde England im 5. Jahrhundert von den Angeln, Sachsen (daher die Begriffe “England”, “angelsächsischer Sprachraum”) und Jüten erobert und besiedelt. Die erste Einigung der sieben Kleinreiche gelang um 830. König Alfred der Große (871-899) führte schwere Kämpfe gegen die seit 800 immer wieder eindringenden Dänen, die schließlich die Herrschaft über die Insel gewannen. 1066 wurde England durch Herzog Wilhelm von der Normandie erobert. Wilhelm belehnte seine normannischen Ritter mit Grundbesitz, und von neu erbauten Burgen aus beherrschten sie das eroberte Land. Um die steuerliche und militärische Leistungsfähigkeit des »»» Weiterlesen … England im Mittelalter

Frankreich im Mittelalter

Im 10. Jahrhundert konnten sich die letzten französischen Könige aus dem Hause der Karolinger nur mühsam gegen die weltlichen Lehnsfürsten ihres Landes halten. Als sie auch noch von außen durch die Normannen bedroht wurden, mussten sie 911 den Nordleuten das Land an der unteren Seine, die ,,Normandie”, als erbliches Herzogtum überlassen. Nach dem Aussterben der Karolinger folgten fast 350 Jahre lang Könige aus dem Hause der Capetinger (987-1328). Sie beherrschten zunächst nur die weitere Umgebung von und Paris und Orleans. Im Kloster St. Denis bei Paris, wo die Königskrone aufbewahrt wurde, befand sich seit dem 13. Jahrhundert die Grablege der französischen Könige.

Aber im Gegensatz zu den deutschen Königen gelang es den Königen in Frankreich im 12./13. Jahrhundert, »»» Weiterlesen … Frankreich im Mittelalter