Vitalienbrüder, Klaus Störtebeker im Mittelalter

Eine große Anzahl von Mythen und Legenden ranken sich um die wenigen Fakten über Klaus Störtebeker Leben. Störtebeker ist nur ein Spitzname und bedeutet “leere den Becher mit einem Zug” in Niederdeutsch. Der Spitzname bezieht sich auf vermeintliche Fähigkeit des Piraten, um einen Vier-Liter-Becher Bier in einem Zug zu leeren.

Geboren in Wismar (ca. 1360), trat Störtebeker ins öffentliche Bewusstsein um 1398 nach der Vertreibung der Vitalienbrüder aus der Ostsee von der Insel Gotland, wo sie eine Festung und Sitz in der Stadt Visby hatten. In den folgenden Jahren, Störtebeker und einige seiner Kapitänskollegen (die bekanntesten von ihnen waren Gödeke Michels , Hennig Wichmann und Magister Wigbold erobert) kaperten Schiffe der Hanse, unabhängig ihrer Herkunft.

Störtebeker hatte eine Hochburg in Marienhafe, in Ostfriesland, von etwa 1396. Dort heiratete er eine Tochter des friesischen Häuptlings Keno (Keno tom Brooke). Es existiert noch ein Turm mit seinem Namen in Marienhafe.

Nach der Legende, im Jahre 1401, gelang einer Hamburger Flotte unter der Führung Simon von Utrecht Störtebeker in der Nähe von Helgoland festzusetzen. Störtebeker und seine Mannschaft wurden nach Hamburg gebracht, wo sie wegen der Piraterie verurteilt wurden. Der Legende nach, bot Störtebeker der Stadt Hamburg für seine Freiheit eine Goldkette, die lang genug war, um einmal um die Stadt zu umschließen. Allerdings wurden Störtebeker und alle seine 73 Gefährten zum Tode verurteilt und auf dem Grasbrook enthauptet. Die berühmteste Legende von Störtebeker bezieht sich auf die Ausführung selbst. Störtebeker soll den Bürgermeister von Hamburg gebeten haben, so viele seiner Gefährten freizugeben, wie er nach der Enthauptung noch ablaufen konnte. Nach Erfüllung der Bitte und der anschließenden Enthauptung stand Störtebeker Körper und ging noch an elf seiner Männer vorbei. Dennoch wurden auch die elf Männer zusammen mit den anderen hingerichtet.

Die Vitalienbrüder, Klaus Störtebeker im Mittelalter

Die Vitalienbrüder, Klaus Störtebeker im Mittelalter

Nach der Legende, im Jahre 1401, gelang einer Hamburger Flotte unter der Führung Simon von Utrecht Störtebeker in der Nähe von Helgoland festzusetzen. Störtebeker und seine Mannschaft wurden nach Hamburg gebracht, wo sie wegen der Piraterie verurteilt wurden. Der Legende nach, bot Störtebeker der Stadt Hamburg für seine Freiheit eine Goldkette, die lang genug war, um einmal um die Stadt zu umschließen. Allerdings wurden Störtebeker und alle seine 73 Gefährten zum Tode verurteilt und auf dem Grasbrook enthauptet. Die berühmteste Legende von Störtebeker bezieht sich auf die Ausführung selbst. Störtebeker soll den Bürgermeister von Hamburg gebeten haben, so viele seiner Gefährten freizugeben, wie er nach der Enthauptung noch ablaufen konnte. Nach Erfüllung der Bitte und der anschließenden Enthauptung stand Störtebeker Körper und ging noch an elf seiner Männer vorbei. Dennoch wurden auch die elf Männer zusammen mit den anderen hingerichtet.

Die Vitalienbrüder, Klaus Störtebeker im Mittelalter

Die Vitalienbrüder, Klaus Störtebeker im Mittelalter