Wissenschaft im Mittelalter

Das europäische Wissen steckte damals noch in den Anfängen. Den Europäern waren alle Länder, die von Europa und den Küsten des Mittelmeers weit entfernt waren, fast unbekannt. Aber im 13. Jahrhundert unternahmen die Europäer schon weiter Reisen. Einige kühne Männer kamen bis nach Mittelasien, in die Mongolei und nach China. Der Venezianer Marco Polo stand lange Zeit im Dienste den Mongolen Kahns und reiste in seinem Auftrage durch China und andere östliche Länder. Über seine Reisen verfasste er Berichte. Marco Polo war von dem hohen kulturellen Niveau Chinas, das weit über dem Europas lag, überrascht. Ihn begeisterten die großen Städte Chinas mit ihren geraden und breiten Straßen, Bürgersteigen und Parks und die guten Landsstraßen, die Ordnung und Verwaltung des Landes. Besonders erstaunt war er über den Gebrauch von Papiergeld und von Steinkohle.

Die herrschende Kirche hemmte jede freie Entwicklung der Wissenschaften. Sie erblickte in einer freien wissenschaftlichen Forschung eine Gefahr für das Ansehen und verfolgte alle Gelehrten, die nach neuen Wegen in der Wissenschaft suchten.

Roger Bacon

Unter den mittelalterlichen Gelehrten bemühten sich kühne Geister , die Wissenschaft mit neuen Gedanken und Entdeckungen zu bereichern, Roger Bacon, ein englischer Mönchen des 13. Jahrhundert, lehrte, dass Erfahrung und Mathematik die Grundlage aller Wissenschaft seien. »»» Weiterlesen … Roger Bacon

Astronomie im Mittelalter

Von den Arabern übernahmen die westeuropäischen Gelehrten die astronomischen Theorien des Ptolemäus. Dieser hatte gelehrt, dass die Erde eine Kugel sei, die sich im Mittelpunkt der Welt befände, und dass die Sonne und alle Gestirne sie umkreisten. »»» Weiterlesen … Astronomie im Mittelalter

Physik im Mittelalter

Die klassische Physik beschreibt die Wirkungen und die Beschaffenheit von Phänomenen in der Natur mit einfacher Logik und Gesetzen. Als um 1096 der erste Kreuzzug stattfand, bekamen die Europäer erstmals einen breiten Zugang zu einer anderen Kultur, die den Europäern in Wissen und Erfindungen ebenbürtig waren und in einigen Gebieten sogar weiterentwickelt. So fingen die Gelehrten zuerst einmal an, sich das arabische und griechische Wissen anzueignen. Die Physik erlangte aber erst im 16. Jahrhundert größere Bedeutung, als man sich von der Macht der Feudal- und Kirchenherrschaft befreite und die antike, griechische Kultur wieder entdeckte. In dieser Zeit fing man an sich nicht nur auf Beobachtungen in der Natur zu stützen, sondern man versuchte mit Hilfe der »»» Weiterlesen … Physik im Mittelalter

Erfindungen im Mittelalter

Man spricht oft vom “finsteren Mittelalter”, das gibt ein falsches Bild. Die Epoche vom Untergang des Römerreichs bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hat genug an großartigen Leistungen aufzuweisen – in der Geistesgeschichte, in der Kunst und auch auf technischem Gebiet hat sie eine ganze Reihe wichtiger Erfindungen und Neuerungen gebracht: die Räderuhr und die Brille, das Papier und die Buchdruckerkunst, aber auch das Schießpulver und das Pulvergeschütz. »»» Weiterlesen … Erfindungen im Mittelalter

Alchemie im Mittelalter

In der Chemie interessierte die Gelehrten des Mittelalters vor allem die Lehre von den geheimnisvollen Eigenschaften der Metalle. »»» Weiterlesen … Alchemie im Mittelalter

Wissenschaft im Mittelalter

Das Christentum entwickelte sich in der Zeit des Niedergangs des Römischen Reiches zur herrschenden Religion. Sie zerstörte nicht die griechische Naturwissenschaft, denn diese hatte bereits ihre Bedeutung verloren, als das Christentum noch eine Sekte war. Dennoch widersetzte sich die Kirche viele Jahrhunderte hindurch jedem Versuch, die Naturwissenschaft neu zu beleben. Nur die Bibel, deren Interpretation durch die Gelehrten und die Schriften der Kirchenväter waren als Quellen der Erkenntnis erlaubt. Das Studium weltlicher »»» Weiterlesen … Wissenschaft im Mittelalter