Frauenhaus im Mittelalter




Das „Frauenhaus“ war im Mittelalter eine besondere Art des Bordells. Sie waren entweder Eigentum der Stadt oder wurden an einen sogenannten Frauenwirt vermietet, der Rat der Stadt begünstige so die Prostitution. Die Pflichten und Rechten der Huren wurden in einer Ordnung, der Frauenhausordnung geregelt. In dieser Ordnung wurde zum Beispiel bestimmt, dass eine Dirne, jedem Gast zugänglich sein musste, auch die Anzahl der Freier pro Tag wurden dort geregelt. Aber auch Bestimmungen über die Ernährung und den Krankheitsfall wurden dort festgehalten.

Im Mittelalter des 12. Jahrhundert wurden in Europa die ersten Bordelle urkundlich erwähnt. Die Ursachen für die Errichtung der kommunalen Frauenhäuser, waren sowohl die Struktur der mittelalterlichen Gesellschaft, auch waren es vielen Männer aufgrund ihr Herkunft, durch die Regelungen des Eherechts nicht möglich zu heiraten. Der geschlechtliche Verkehr außerhalb der Ehe mit unverheirateten Frauen, meist jungen, führte zu deren Ächtung. Männer und Frauen waren gesellschaftlich nicht gleichgestellt, somit kam es häufig zu Vergewaltigungen und Prostitution. Um dem entgegenzutreten, wurden die Frauenhäuser eingerichtet, um die Prostitution in die städtische Ordnung unterzuordnen.

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseite zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen