Burg im Mittelalter

Denken Menschen in heutiger Zeit an das Mittelalter, ist eine wehrhafte Burg häufig das Erste, was ihnen in den Sinn kommt. Sie waren Wohnsitze für Ritter (Wohnburgen), Unterkünfte für Soldaten (Zollburgen) oder Rückzugsräume für die Landbevölkerung (Fliehburgen). Je nach Standort, Funktion und Bauart unterscheidet man heute unter vielen unterschiedlichen Burgentypen. Die eine spezielle Burg, an die wir gerne romantisierend denken, gibt es demnach nicht.


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Entdecke in „Zwischen Zinnen und Alltag – Das Leben auf mittelalterlichen Burgen“ auf 111 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.
Zwischen Zinnen und Alltag – Das Leben auf mittelalterlichen Burgen

Entwicklung der Burg im Mittelalter

Die Entwicklung, Architektur und der Bau dieser großen Festungen veränderte sich während der Zeit, beeinflusst durch wichtige historische Ereignisse wie die Kreuzzüge und die Technologie der Belagerungen. Die Entwicklung der Burgen in England vor dem Mittelalter Die Normannen waren verantwortlich für die Entwicklung der Burgen in England während des Mittelalters. Bis zu der normannischen Invasion

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Belagerung einer Burg im Mittelalter

Durch die Zunahme von Burgen und befestigten Städten und deren Bedeutung in strategischer Hinsicht war die Eroberung oder Verteidigung von Festungen eine verbreitete militärische Handlung im späten Mittelalter. Auch wenn eine kleine Truppe zur Verteidigung einer Burg genügte, so bedurfte es einer großen Armee sie einzunehmen. Der Angreifer brauchte ein zahlenmäßig großes Heer, um das

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Leben auf der Burg-im-mittelalter

Das häusliche Leben der Ritter, der Minnesänger, der adligen Frauen spielte sich in der Burg ab. Man hatte seit dem 9./10. Jh. solche Burgen gebaut, und zwar zum Schutz vor Feinden. Das Recht zum Burgenbau war ein Vorrecht des Königs, der es jedoch an seine Getreuen weiterverlieh. So bauten auch Fürsten und Grafen, Bischöfe und

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Aufbau einer Burg im Mittelalter

Burgmauer Die Burgmauer ist an mehreren Stellen durch Türme verstärkt, die eine bessere Verteidigung ermöglichen. Überall entlang der Mauer befinden sich Öffnungen, durch die man den Feind beobachten und Steine, brennbares Material (wie Pech und Teer) oder andere Gegenstände hinabwerfen kann, um die Angreifer zurückzudrängen. Diese Öffnungen nennt man daher auch Gusslöcher oder Pechnasen Zugbrücke

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Burg im Mittelalter

In früheren Zeiten waren gegen feindliche Überfälle auf Bergkuppen Schanzen mit Wall und Graben angelegt worden. Als man den Steinbau kennen gelernt hatte, fing man an festen Burgen zu bauen (von bergen =  schützen).

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