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Reim (mhd. rim = Reim, Reimzeile, -paar; ahd. rim = Reihe, Reihenfolge). Seit dem 12. Jh. im Sinne von „gereimter Vers“ – im Gegensatz zur Prosa – nachweisbar. Neuzeitlich ist die Einengung auf die Bedeutung „Endreim“ (im Gegensatz zu Assonanz [Anklang], dem „unreinen Reim“ des MA.).
Reimen sich bei endreimigen Strophen einsilbige Wörter oder die letzten Silben (Not – Brot, Gesang – Klang), so spricht man von einem männlichen oder stumpfen Reim. Sofern sich zwei Silben reimen (Worte – Pforte), wird der Reim als weiblich oder klingend bezeichnet. Als reichen Reim bezeichnet man Reime mit drei oder mehr reimenden Silben (Wiederkehr – nimmermehr, zornige – dornige).
Ma. Reimarten waren: Anfangsreim, Binnenreim, Endreim, rührender Reim, Schlagreim, Stabreim (Alliterationsdichtung).
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