Erdöl

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Lexikon des Mittealters Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Erdöl (lat. naphtha [aus dem Pers.]; mlat. petroleum = Stein- oder Bergöl). Das in Mesopotamien an Sickerstellen zutage tretende Erdöl hatten europäische Kreuzfahrer zunächst als Bestandteil des Griechischen Feuers der Byzantiner und Araber kennengelernt. Alexandrinische und koptische Alchemisten hatten schon im frühen Mittelalter die Destillation niederviskoser, leicht entflammbarer Fraktionen aus schwerem Rohöl praxisreif gemacht. Diese Kunst wurde im christlichen Abendland um 1200 bekannt. Andererseits wurde Erdöl durch Erhitzen eingedickt und zum Kalfatern und Imprägnieren benutzt. Der Weltreisende Marco Polo berichtet von einer starken Mineralölquelle an der Grenze zwischen Georgien und Armenien: „Nicht zur Speise verwendet man dieses Öl, sondern als eine Salbe zur Heilung von Hautkrankheiten … sowie für andere Übel; auch kann man es gut zum Brennen benutzen. In der benachbarten Gegend wird kein anderes für die Lampen gebraucht, und die Leute kommen von weit her, um es zu holen.“ (Zit. nach Hans Lemke.) Die in Europa zutage tretenden zähpappigen Öle waren als Bitumen (lat., = Erdharz) und Asphalt (grch., = Erdpech) mit Mineralien und organischen Heteroverbindungen vergesellschaftet. Aus dem bituminösen Steinöl, das im 14. Jh. durch Erhitzen aus Tiroler Erdschiefer („Stinkstein“) gewonnen wurde, stellte man sowohl Arzneien für Mensch und Tier als auch Wagenschmiere her. Um 1440 entdeckten Tegernseer Mönche eine Erdölquelle, deren Produkt ihnen als wundertätiges Qurinusöl, auch „petroleum praestantissimum“ genannt, ein bedeutendes Einkommen bescherte.

(s. Mumie, Öle)

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