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| Lexikon des Mittealters | Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch | Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen |
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Fähre (mhd vere, v. mhd. vern, ahd. ferian = mit einem Schiff fahren, übersetzen). Von großer Bedeutung für den mittelalterliche Personen- und Warenverkehr war an großen Strömen (Rhein, Elbe, Main, Weser, Donau) und an Seen, wo es weder Furten noch Brücken gab, der Pendelverkehr mit Fährschiffen von Ufer zu Ufer. Fähren konnten Einbäume sein, die wenig stabil im Wasser lagen, nur wenige Personen fassten und für den Transport von Lasttieren ungeeignet waren, oder flache Nachen (Plätten), die angeblich mit bis zu 400 Personen und deren Pferden, Maultieren und Eseln beladen wurden. Einbäume wurden zum Übersetzen von Wagen auch paarweise miteinander verbunden, Reit- und Packtiere wurden dabei am Zügel im Wasser mitgeführt. Die Fortbewegung der Fährschiffe geschah durch Rudern, Staken, Segeln oder durch die Strömung. Bei stärkerer Strömung musste das Fahrzeug vor jeder Fahrt eine der Abtrift entsprechende Strecke flussaufwärts getreidelt werden. Da die frei fahrenden Fährschiffe quer zur Strömung fahren mussten, war bei reißender Strömung die Kentergefahr groß, zumal wenn ein Fahrzeug überladen war. Fährunglücke waren häufig und, wo nicht naturbedingt, durch Habsucht oder Nachlässigkeit der Fährleute verursacht (s. Fährmann).
Da Fähren als gemeinnüziges Gut betrachtet wurden, fanden sich in den Weistümern Bestimmungen zu Instandhaltungspflicht, zu Hilfeleistung bei Hochwasser und Eisgang sowie zu Friedenspflicht und Asylrecht.
Durch Anrufung der Heiligen, besonders des St. Christophorus, suchten die Reisenden glückliche Überfuhr zu erlangen. Wenn bei plötzlich einsetzendem Hochwasser oder Eisgang der Fährverkehr eingestellt werden musste, konnte sich an Fährstellen der großen Handelsstraßen ein Stau von Menschen, Tieren und Wagen bilden.
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