Fürstengesetze

Cinque Terre Forest
Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. Entdecke in „Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen“ auf 111 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.

Fürstengesetze. Reichsgesetze waren, wo nicht für die Übertragung, so doch für die Festlegung in praxi bereits bestehender Rechte des Fürstenstandes verantwortlich. In der “Confederatio cum principibus ecclesiasticis” (1220, Bez. nicht zeitgen.) wurde den geistl. Reichfürsten von Kaiser Friedrich II. die Ausübung wesentlicher Regalien (Zoll- und Münzregal, Burgen- und Städtebau, Geleitsrecht, Gerichtsbarkeit) übertragen. Für die weltl. Fürstentümer wurden im “Statutum in favorem principum” (1231/32, Bezeichnung nicht zeitgenössisch) die entsprechenden Rechtsübertragungen verfügt. In der Goldenen Bulle (erst seit dem 15. Jh. so bezeichnet) regelte Kaiser Karl IV. 1355/56 die Wahl des Königs durch die Kurfürsten (“Reichsgrundgesetz”).

Nach oben scrollen