Gebäck




Gebäck (mhd. gebac = das auf einmal Gebackene). Neben Brot wurde spätestens vom 11. Jh. an Backwerk in verschiedenen Formen und aus unterschiedlichen Teigarten verzehrt, das im Backofen oder in siedendem Fett gegart war. Derartige Gebäckstücke konnten mit Nüssen, Fleisch, Fisch, Obst oder ähnlichem gefüllt und mit Gewürzen, Honig oder Zucker versetzt sein. “Breite Semmeln” (mhd. semel, simelbrot; v. lat. similae) wurden zu Beginn der Mahlzeit gereicht. Beliebt waren heiße Pfannkuchen (mhd. pfankuoche; lat. frixum, frictula). Außerdem kannte man halbmondförmiges Gebäck (mhd. kipfe; v. lat. cippus; auch panem lunatum. Kipfe und cippus bezeichneten eine Wagenrunge bzw. ein längliches Stück Holz, an das die Form der Brötchen erinnerte). Zu festlichen Anlässen wurden symbolträchtige, figurale “Gebildbrote” gefertigt, mit deren Verzehr das Numen des Dargestellten auf den Konsumenten übergehen sollte. Häufig waren Fruchtbarkeitssymbole wie Sonnenrad oder -kranz, Hahn, Hase, Phallus oder Vulva, auch hornartig gebogene Gebilde (wie sie in unseren Hörnchen weiterleben) und christliche Symbole wie Lamm oder Fisch.

(s. Brezel, Lebkuchen, Marzipan, Osterlamm, Pfefferkuchen, Weihnachtsstollen)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

-> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <- -> Weitere Infos <-

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseite zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseite sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen