Harder, Konrad

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Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Harder, Konrad (14. Jh.) In Liederhandschriften und Meisterkatalogen des 15. Jh. wird er als Harder von Frankh, meister Conrat Harder oder Kuncz Herter genannt; über Herkunft und Leben gibt es keine Angaben. Die Sprache seiner Dichtungen weist ins Oberdeutsche oder Böhmische. Seine inbrünstige Marienverehrung und seine Neigung zur Mystik lassen vermuten, dass er geistlichen Standes gewesen ist. Überliefert sind Reden (“Der minne lehen”, “Frauenkranz”) und Lieder (“Goldener schilling”, “Goldener reihen”). In den Meisterliederhandschriften des 15. und frühen 16. Jh. sind anonym 30 Lieder im “Sanften” oder “Süßen Ton” Harders überliefert; welche davon auf Harder zurückgehen, ist nicht geklärt. Die Bekanntheit Harders belegen die z.T. breite Überlieferung und die Aufnahme seines Namens in Meistersingerkataloge. Er wirkte auf Muskatblüt, Rosenplüt und Hermann von Sachsenheim.

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