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| Lexikon des Mittealters | Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch | Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen |
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Werkzeuge zur Lederbearbeitung. Zur Lederbereitung und Lederverarbeitung, die anfänglich vom gleichen Handwerker besorgt worden waren, bildete sich eine Vielzahl spezialisierter Berufe heraus, als deren wichtigste Gerber, Schuster, Riemer und Sattler genannt seien. Einige charakteristische Werkzeuge der Ledergewerke waren: Schabemesser (zur groben Säuberung der eingeweichten Häute); Haareisen (zum Enthaaren) und Scherdegen (zur Nachsäuberung der Fleischseite); Glättsteine (zum Glattschleifen der Narbenseite); Walkschlegel (zum Geschmeidigmachen des trockenen Leders). Zum Spalten, Abgleichen und Zurichten des Leders gab es ein reiches Arsenal verschiedenartig geformter Messer, deren eindrucksvollste das Halbmondmesser (mit einem mittigen Griff) und der Schwalbenschwanz (mit zwei endständigen Griffen) waren. Näh- und Stechahlen dienten Sattlern und Schustern zur Herstellung von Ledernähten. Der Knieriemen war ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Hilfsmittel der Schuhmacherei: ein zur Schlaufe geschlossener Lederriemen wurde über das auf dem Knie lagernde Werkstück gezogen und durch den Druck der Fußsohle gespannt. Zu unverwechselbarer Form bildeten sich Schuhmacherhammer und Nagelhammer. Beim ersten war das eine Ende des unsymmetrischen Kopfes als glatte, runde Pinne, die andere als breite, flache Kante ausgebildet. Er diente zum Dünn- und Glattklopfen des Leders. Beim zweiten waren die beiden Pinnen identisch rund und flach geformt und mit Rillen oder Vertiefungen zum leichteren Eintreiben der Sohlennägel versehen. Als Amboss benutzte der Schuster verschiedene, der Hohlform des Fußes angepasste „Fußeisen“.
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