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Werkzeuge zur Steinbearbeitung. Wichtigste Werkzeuge der Steinmetze waren: Spitzfläche (Haue mit einer Spitze und einer Schneide); Doppelspitzhaue (mit zwei Spitzen; zur groben Bearbeitung von Rohquadern); Doppelzahnfläche (mit zwei gezahnten Schneiden; zur gröberen Nachbearbeitung nach dem Spitzen); Doppelglattfläche (mit zwei bis 10 cm langen glatten Schneiden; zum Glätten grob vorbereiteter Quaderflächen); Steinmetzhammer (Brechhammer, dessen Kopf auf einer Seite eine quadratische Schlagfläche, auf der anderen Seite eine Spitze aufweist; zum Abtragen grober Formen); der Schieferhammer (s. Leiendecker); Steinmetzklüpfel (Fäustel, Schlegel; mit quaderförmigem Kopf aus Eisen); kegelförmige Holzschlegel (Klöpfel), mit denen auf verschiedene Meißel (Spitzeisen, Schlageisen) geschlagen wurde, Steinsäge und Hebeleisen, um schwere Steinquader anzuheben. Als Werkzeuge zum Glattschleifen von Steinoberflächen kannte man Feile, Raspel, Schabeisen und Schleifsteine.
Mit einem primitiven Drillbohrer, bestehend aus einem Holzstab mit einer unteren Eisen- oder Stahlspitze und einer um den Stab geschlungenen Schnur, bohrte man ein Loch in einen kugelförmigen Hartstein-Findling, schlug in dieses einen trockenen Holzkeil und nässte diesen an, damit er sich ausdehte und den Steinbrocken sprengte.
Mit Wasserkraft angetriebene Werkmühlen zum Auftrennen großer Steinblöcke wurden in der Spätantike in Gallien und an der Mosel betrieben, als man noch großen Bedarf an steinernen Bodenplatten hatte. Im Mittelalter scheint es sie nur noch ausnahmsweise gegeben zu haben.
Als Hilfsmittel für das maßgerechte Zurichten dienten Zirkel, Tasterzirkel (Dickzirkel; mit einwärts gekrümmten Schenkeln, zum Abgreifen der Maße bei komplizierten Werkstücken), Messlatte (2 – 3 m lang), Lineal, Winkeleisen, Lotwaage und diverse Schablonen im Maßstab 1 : 1; letztlich ein ein-, drei- oder vierbeiniger Sitzschemel mit meist runder Sitzfläche.
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