Witelo

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Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Witelo (Deminutiv von Wito oder Wido; um 1220 – um 1275). Sohn eines nach Schlesien ausgewanderten Thüringers und einer Polin, Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler. Er studierte in Padua, wurde in Viterbo mit Wilhelm von Moerbeke bekannt, dem wichtigsten Übersetzer grch. Aristoteles-Texte ins Lateinische. Diesem widmete er mit dem zehnbändigen Werk “De perspectiva” die hochwertigste seiner erhaltenen Schriften, die von optischen und geometrischen Lehren aufgrund eigener Beobachtungen und arabischer Erkenntnisse handelt. (Darin verbreitet er sich über grundlegende geometrische Sätze, über die Fortpflanzung des Lichts, den Bau des Auges, Sehtäuschungen, Reflexion und Brechung des Lichts sowie über verschiedene Arten von Spiegeln; überdies stellt er Theorien zur Psychologie des Sehens und zur Relativität des ästhetischen Geschmacks auf.) Als Grundlage des Werkes hat er seine lat. Übersetzung der Optik des Haitham, Ibn al- benutzt. Witelos philosophisches Denken war vom Neuplatonismus bestimmt.

Weitere Werke: “De elementatis conclusionibus”, “De philosophia naturali”, “Scientia motuum caelestium”, “De ordine entium”, “De natura daemonum”, “De primaria causa paenitentiae”.

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