Frauenhaus im Mittelalter




Das „Frauenhaus“ war im Mittelalter eine besondere Art des Bordells. Sie waren entweder Eigentum der Stadt oder wurden an einen sogenannten Frauenwirt vermietet, der Rat der Stadt begünstige so die Prostitution. Die Pflichten und Rechten der Huren wurden in einer Ordnung, der Frauenhausordnung geregelt. In dieser Ordnung wurde zum Beispiel bestimmt, dass eine Dirne, jedem Gast zugänglich sein musste, auch die Anzahl der Freier pro Tag wurden dort geregelt. Aber auch Bestimmungen über die Ernährung und den Krankheitsfall wurden dort festgehalten.

Im Mittelalter des 12. Jahrhundert wurden in Europa die ersten Bordelle urkundlich erwähnt. Die Ursachen für die Errichtung der kommunalen Frauenhäuser, waren sowohl die Struktur der mittelalterlichen Gesellschaft, auch waren es vielen Männer aufgrund ihr Herkunft, durch die Regelungen des Eherechts nicht möglich zu heiraten. Der geschlechtliche Verkehr außerhalb der Ehe mit unverheirateten Frauen, meist jungen, führte zu deren Ächtung. Männer und Frauen waren gesellschaftlich nicht gleichgestellt, somit kam es häufig zu Vergewaltigungen und Prostitution. Um dem entgegenzutreten, wurden die Frauenhäuser eingerichtet, um die Prostitution in die städtische Ordnung unterzuordnen.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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