Geisel




Bei einer Schlacht oder Belagerung nahm man adelige Personen gefangen, diese wurden zur Geisel und konnten durch ein oft sehr hohes Lösegeld von ihren Familien freigekauft werden. Ein im Kampf unterlegener Ritter konnte mit den Worten: “Ich bin Euer Gefangener” anzeigen, daß er sich ergab und das Recht in Anspruch nahm, gegen ein Lösegeld frei gelassen zu werden. Damit wurde nach mittelalterlicher Sitte ein Vertrag geschlossen. Die Geisel versprach gleichzeitig keinen Fluchtversuch zu unternehmen, was ihr ermöglichte, eher als Gast denn als Gefangener behandelt zu werden. Auf der Burg wo die Geisel inhaftiert wurde konnte sie sich dann frei bewegen.

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