Ausbildung zum Ritter im Mittelalter




War der Knabe der mütterlichen Obhut entwachsen, so kam er an den Hof eines Fürsten. Dort wurde wer vor allem im Waffendienst und Reisten ausgebildet, aber auch zu anständigen Verhalten bei Tisch und in Gesellschaft erzogen. Als Knappe oder Junker musste er seinen Herrn bei der Tafel bedienen, mit ihm auf die Jagd reiten und in den Kampf ziehen. Erst wenn er sich ein höfisches Benehmen angeeignet und sich als tapfer erwiesen hatte, erhielt er den Ritterschlag oder die Schwertleite. Der Priester segnete seinen Waffen, der König selbst oder ein Fürst gab im 3 Schläge mit dem Schwert auf die Schulter und der junge Ritter versprach, seinem Herrn immer treu zu sein, die Armen, Witwen und Waisen zu beschützen und gegen die Feinde der Kirch zu kämpfen.

Die Ausbildung zum Ritter im Mittelalter
Die Ausbildung zum Ritter im Mittelalter

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium – http://www.asg.laichingen.de/projekte/unterricht/mittelalter/rittertum.htm

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