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| Lexikon des Mittealters | Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch | Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen |
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Drolerie (frz. drôlerie, v. ndl. drol = Spaßmacher, Knirps; vgl. drollig; aus der Literatur [H. de Balzac] entlehnter Begriff). Komisch-phantastische, mitunter auch obszöne Darstellung von Menschen, Tieren oder Fabelwesen in mittelalterliche Handschriften (Initialen, Randleisten), in der Bauplastik (s. Groteskfiguren) und in der Schnitzkunst (etwa an Chorgestühlen). Die Intention konnte moralisierend und gesellschaftskritisch, aber auch – bezogen auf die offizielle Kunstpraxis (z.B. bei der Dämonendarstellung) – ironisierend sein. Besonders beliebt war die Darstellung von Tieren (z.B. Affe, Fuchs, Esel, Hase, Hund) als parodisierende Karikatur menschlicher Wesenszüge und Verrichtungen. Häufiges Motiv war die zum Lachen reizende „verkehrte Welt“, wo der Esel dem Papst predigt oder der Bauer einen Karren zieht, auf dem der Ochse sitzt.
Blütezeit der Drolerien war das HMA., jedoch reichen ihre Wurzeln in der Buchkunst bis in karolingische Zeit zurück. Nachdem sich in der Hochgotik die naturalistische Weltschilderung durchgesetzt hatte, verlor die Drolerie an Bedeutung und sank zu rein dekorativen Formen ab.
Drolerien sind in geistlichen, besonders in monastischen Kreisen streng verurteilt worden. Ihr wohl schärfster Kritiker war Bernhard von Clairvaux.
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