Kreuzzugsdichtung

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Kreuzzugsdichtung. Die „Kreuzzüge“ im Hl. Land, aber auch die Kämpfe gegen Pruzzen, Mauren, Türken und Hussiten wurden in der mittelalterliche Literatur – sei es aktuell oder aus historischer Distanz – propagandistisch, idealisierend und auch kritisch behandelt. Es entstanden volkssprachliche und lat. Texte in der Form von Kreuzzugslyrik und -epik.

Zur Kreuzzugsthematik dichteten u.a. Friedrich von Hausen, Albrecht von Johansdorf, Heinrich von Rugge, Hartmann von Aue, Barthel Regenbogen, Walther von der Vogelweide und lat. Anonymi der Carmina Burana. (Das Kreuzlied Friedrichs von Hausen hat den Zwiespalt zwischen Minnedienst und Kreuzespflicht, zwischen militia amoris und militia Dei, zum Gegenstand. Hartmann von Aue fordert in seinem Kreuzlied streng die conversio, die Umkehr des Herzens zu Gott. Die „Elegie“ Walthers von der Vogelweide stellt eine Argumentationskette dar, die den Zuhörer über Klage und Weltkritik zur überzeugten Annahme des erlösenden Heils im Kreuzzug führen soll.)

Die Kreuzzugsepik bedient sich entweder historischer Gestalten, die sie in eine Kreuzzugsituation versetzt (z.B. „Rolandslied“ Konrads des Pfaffen; „König Rother“ um 1160, vermutlich aus Regensburg), oder sie gibt einen Bericht aus der Perpektive des Kreuzzugsteilnehmers (so die anonyme „Livländische Reimchronik“ über die Kreuzzüge der Schwertbrüder und des Dt. Ordens gegen die Livländer).

Textbeispiel: Friedrich von Hausen, „Kreuzfahrerlied“:

Si welnt dem tode entrunnen sin,

die gote erliegent sine vart.

deswar, est der geloube min,

daz si sich übel hant bewart.

swerz kriuze nam und sich gespart,

dem wirt doch got ze jungest schin,

swann im diu porte ist vor verspart,

die er tuot uf den liuten sin.

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