Pfingsten

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Pfingsten (mhd. phingeste[n], v. grch. pentekoste = der Fünfzigste [Tag nach Ostern]). Eines der Hauptfeste im Kirchenjahr, Gedenktag der Ausgießung des ® Hl. Geistes über die Apostel und Jünger und der Begründung der Kirche, vom Inhalt her zusammen mit Ostern und Christi Himmelfahrt Höhepunkt des Osterfestkreises. Das Fest wurde in der römischen Liturgie zum wichtigsten Tauftermin nach Ostern. Die neutestamentliche Begründung findet sich in der als „Pfingstwunder“ bezeichneten Herabkunft des Heiligen Geistes (Apg. 2,1 ff).

Die fünfzig Tage von Ostern bis Pfingsten galten – nicht zuletzt, weil sie in die schönste Jahreszeit fallen – allgemein als Zeit der Freude und der Feiern. Man veranstaltete festliche Hoftage und Turniere, Schützenfeste und andere Wettkampfspiele, schmückte Brunnen und beging Reiterprozessionen und Flurumritte. Bis zu Beginn des 19. Jh. hat das Pfingstfest – wie Ostern und Weihnachten auch – drei Tage gedauert.

Die Herkunft des Pfingstfestes ist im Judentum zu suchen, wo man das Fest Schawuot (= Wochenfest) am fünfzigsten Tag nach dem ersten Passahfesttag beging. Dem alten Christentum galt Pfingsten als Höhe- und Schlusspunkt des Osterfestes.

Die Herabkunft des Hl. Geistes wurde im liturgischen Brauchtum sinnfällig durch eine echte oder hölzerne Taube oder durch brennende Wergflocken (vom Himmel fallende „Flammenzungen“) dargestellt, die man während des Gottesdienstes vom Kirchengewölbe herabschweben ließ („Heilig-Geist-Loch“, s. Schlussstein).

In der bildenden Kunst wurde das Pfingsgeschehen häufig als „Flammenwunder“ dargestellt: Maria – bzw. Petrus – stehen in der Mitte der Apostel, über deren Häuptern Flammen züngeln; über allem schwebt die Taube, Sinnbild des Heiligen Geistes.

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