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| Lexikon des Mittealters | Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch | Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen |
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rotulus (lat., auch rotula, = Buch-, Schriftrolle; mlat. rotulus = Rolle, Rädchen; mhd. rodel = Liste, Register u.ä.). Buchform, bei der die Papyrus-, Pergament- oder später Papierblätter nicht gebunden oder geheftet sondern aneinandergeklebt oder -genäht sind, wobei sich eine fortlaufende Blattreihe von bis zu 10 m ergeben konnte. Während antike rotuli seitwärts gerollt waren, rollte man mittelalterliche Buchrollen üblicherweise von oben nach unten.
Nachdem vom 4. Jh. an die Buchrolle zunehmend vom ® Codex verdrängt worden war, behielt man die Rollenform noch bis zum 14. Jh. für Urkundensammlungen bei wie Güterverzeichnisse (s. urbare), Bürgerlisten (s. Bürgerbuch), Totenrodel (s. Seelbücher) der Klöster, heraldische Wappenrodel, gerichtliche Protokoll- oder Zeugenrotuli u.ä.
Der „Lorscher Rotulus“ („Litania maior monasterii sancti Nazarii“, ~843-876) ist der einzige und längste (mit 530 Heiligenanrufen) liturgische Rotulus, der in der Karolinger-Zeit in Ländern nördl. der Alpen entstanden ist.
Als Rotulus wurde ein offizielles, nach nationes gegliedertes Verzeichnis bezeichnet, anhand dessen die Universitäten bei der päpstlichen Kurie die Bepfründung der Magister beantragten.
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