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Wetterheilige. Wie manche Heilige als Schutzpatrone in bestimmten Krankheitsnöten angerufen wurden (s. Krankheitsheilige), wandte man sich an andere um Hilfe gegen drohende Unwetter. Nachfolgend einige Beispiele:
Die hl. Barbara wurde bei Gewittersgefahr angerufen; nach ihr wurden „Wetterglocken“ benannt, die man beim Aufzug schwerer Gewitter läutete.
Der hl. Columban (Columquillus, Columban von Hy; gest. 598) wurde als Schutzpatron gegen Blitz, Feuer und Sturm angerufen.
St. Donatus, ein Heiliger von eher unspektakulärer Art, kam wohl wegen einer naiven Namensdeutung (mhd. doner = Donner) zu seinem Ruf als Helfer gegen Blitzschlag.
Johanniskraut (Hypericum perforatum), benannt nach Johannes dem Täufer, wird am Geburtstag des Heiligen (24. Juni) gepflückt und mit anderen Kräutern zusammen zu einem Johannibuschen gebunden. Dieser schützt – an Haus oder Stall festgemacht oder bei drohendem Gewitter verbrannt – gegen Blitzschlag und Sturm.
Der St.-Annen-Tag (26. Juli) musste gebührend festlich begangen werden, sollten nicht schreckliche Gewitter aufziehen.
Als Helfer gegen Regenwetter und schlechten Ernteertrag galt der hl. Medardus, dessen Gedenktag am 8. Juni begangen wurde und an den viele Wetterregeln anknüpften.
Gegen Sturm und Hagel half St. Oswald, dessen Kult im Frühmittelalter von schottischen Mönchen vor allem im süddeutschen Raum verbreitet worden war. Sturmheilige waren auch St. Blasius und St. Nikolaus.
Gegen Hagelschlag rief am auch die hll. Christopherus, Paulus und Urban um Hilfe an, gegen Dürre rief man zu St. Ägidius und St. Florian, wegen Kälte zu St. Sebald, wegen Wassergefahr zu Christophorus, Florian und Johannes Nepomuk.
(s. Bauernregeln, Eisheilige, Lostage)
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