Chanson de geste

Cinque Terre Forest
Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Chanson de geste (frz. = Lied von Taten). Ma. Heldenepos in frz. Volkssprache, beschreibt Begebenheiten aus der nationalen Geschichte, besonders aus der Karolingerzeit. Älteste Lieder sind aus dem 11. Jh. erhalten, die Blütezeit der Gattung war das 12. Jh. Im Spätmittelalter wurden die Lieder vielfach aus der Strophenform in Prosa umgeschrieben und in andere Volkssprachen übersetzt. Die Versepen wurden mit musikalischer Begleitung auf öffentlichen Plätzen vorgetragen und brachtem dem illiteraten Volk geschichtliche und legendäre Begebenheiten nahe. In Deutschland wurde vor allem das Rolandslied als Nachdichtung des Pfaffen Konrad (um die Mitte des 12. Jh.) bekannt, sowie eine Bearbeitung des Rolandstoffes durch Stricker (das Epos “Karl der Große”).

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