Dame




Dame (frz., = Herrin; Ehefrau; v. lat domina = [Haus]herrin; um 1600 aus dem Frz. entlehnt; mhd. frouwe). Die Bezeichnung bürgerte sich im AFrz. für hochgestellte Frauen ein und stand im Hochmittelalter für das Frauenideal, das dem dt. Minnegedanken zum zentralen Leitbild wurde. In dem Roman “Willehalm” Wolframs v. Eschenbach findet sich ein von der Protagonistin Gyburg für höfische juncfrouwen empfohlenes Regelwerk (“Hofdamenspiegel”). Sie sollten für eine liebliches (minnecliches) Erscheinungsbild sorgen, indem sie schöne Kleider und Schmuck anlegten, sich schminkten und frisierten. Kränkungen sollten sie sich nicht anmerken lassen, nicht redselig und stets von feinstem Benehmen (hövescheit) sein. Einem Ritter gegenüber empfahl sie liebenswürdiges (gesellecliches) Betragen, um ihn zu freudiger Hochstimmung (hochgemüete) und zur minne anzuregen. Denn nur unter dem Einfluss vortrefflicher, frohgestimmter Frauen findet der Mann zu hohem Mut – und, inspiriert durch die Minne, zu Tapferkeit und Opferbereitschaft (“diu wipliche güete/git dem man hochgemüete”).

(s. höfische Minne)




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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