Etymologiae

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Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Etymologiae (v. grch. etymos = wahr, echt und etymologia = Untersuchung des wahren Sinnes). Dem eigentlichen Wortsinn nach steht Etymologie für das Ableiten eines Wortes aus seiner Wurzel. Isidor von Sevilla hat das Wort als Titel seines Lexikons benutzt, in welchem er versuchte, das gesamte Wissen seiner Zeit zusammenzustellen. In Isidors “Etymologiae” werden die Sprache und die Herleitung der Wörter kaum behandelt.

Ihrem universalistischen Verständnis nach versammelt die Etymologiae Wissensgebiete wie Kriegswesen, Ernährung, die vier Elemente, die Rechte, Zeitrechnung, Medizin und Artes Liberales.

Die artes mechanicae ordnete er zusammen mit anderen Disziplinen des quadrivium der philosophia naturalis (“Physik”) zu. Physik verstand Isidor – wie Plato – neben Logik und Ethik als eines der drei Hauptgebiete der Wissenschaft.

Isidor hat sein Werk nicht selbst vollenden können; zu Ende geführt und ediert wurde es – wohl um 640 – von seinem Freund, dem Bischof Braulio von Saragossa. Es sollte zum einflussreichsten Vermittler antiken Wissens an das Mittelalter werden.

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