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| Lexikon des Mittealters | Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch | Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen |
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Fingerzahlen. Das Rechnen mit den Fingern war schon in der röm. Antike bekannt und wurde von gelehrten Mönchen weniger als praktische, denn als artistische Kunst gepflegt und gelehrt. Berthold von Regensburg schreibt: „man zalte in der alten e an den fingern, des kunnet ir ungelerten liute niht, wan es ist der gelerten vil, die es niht kunnent.“ Fingerzahlen wurden durch bestimmte Fingerhaltungen (flexus digitorum) der rechten und der linken Hand dargestellt. Die einzige überlieferte vollständige Aufstellung mittelalterliche Fingerzahlen ist die des Beda Venerabilis („De computo vel loquela digitum“, um 800). Darin wird beispielsweise die Fingerzahl 1 folgendermaßen beschrieben: „Quum ergo dicis unum, minimum in laeva digitum inflectens, in medium palmae artum infiges“. (Sagst du eins, so musst du an der linken Hand den Kleinfinger beugen und sein Endglied auf die Handfläche legen“.) Die Fingerzahlen dienten vornehmlich dazu, Zwischenergebnisse beim Abakusrechnen festzuhalten; Leonardo von Pisa spricht von „servare“ (aufbewahren), was heute als „im Sinn behalten“ umschrieben wird.
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