Greifenklaue




Greifenklaue (mhd. grifenkla; kla, klawe = Kralle, Klaue, Tatze). Diese im Mittelalter gebräuchliche Bezeichnung für “Trinkhorn” geht auf eine Legende zurück, derzufolge der hl. Cornelius (lar. corneus = aus Horn) einen Greifen von der Fallsucht befreit und als Dank dafür eine von dessen Krallen erhalten haben soll. (St. Cornelius wurde bei Epilepsie und Nervenleiden angerufen und galt als Patron des Hornviehs.) Die als Trinkgefäße verwendeten Wisent-, Auerochs- oder Ochsenhörner wurden zu Greifenkrallen umgedichtet. Wie dem Fabelwesen selbst – Mischwesen aus Adler und Löwe – wurde auch dessen Kralle Wunderbares zugeschrieben; so konnte sie u.a. Gifte anzeigen und unschädlich machen. Greifenklauen-Trinkhörner, wie sie im 14./15. Jh. in Europa – besonders in Skandinavien – Mode waren, finden sich u.a. in der Sammlung des Grünen Gewölbes, Dresden, im Badischen Landesmuseum, Karlsruhe und im Palazzo Pitti, Florenz. Die Hörner ruhen auf gegossenen und gestochenen Stützen, die als Greife, Greifenfüße, Löwen, Löwenfüße, Adler oder menschliche Figuren ausgeformt sind. Mundrand und Hornspitze sind mit Silber oder vergoldetem Silber beschlagen. Die wertvollen Hörner wurden in der Tresur zur Schau gestellt und zum Willkomm- oder Minnetrunk gefüllt (s. Johannessegen, Trinksitten).




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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