Konstantinische Wende

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Lexikon des Mittealters Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Konstantinische Wende. Kirchengeschichtliche Bezeichnung der Anerkennung des Christentums durch das römische Kaisertum. Auslösendes Moment war der Sieg des Kaisers Konstantin, Caesar der westl. Provinzen, über den Mitkaiser Maxentius. Ersterer hatten seinen Konkurrenten im Jahre 312 in der Schlacht an der röm. Pons Milvius nach einer Kreuzesvision und dank des Eingreifens des Christengottes (“In hoc signo vinces”; so die christl. Schriftsteller Laktanz und Eusebios von Cäsarea) entscheidend geschlagen. Im darauffolgenden Jahr vereinbarten Konstantin und der Ostkaiser Licinius die Gleichstellung des Christentums mit den heidnischen röm. Kulten, die Einstellung der Christenverfolgungen und die Rückgabe beschlagnahmten christl. Vermögens (“Mailänder Edikt”). Unter der Alleinherrschaft (seit 324) Konstantins d. Gr. dienten viele Christen als Staatsbeamte. Nach Konstantins Tod konnte sich das Christentum als Staatsreligion durchsetzen. Kaiser Theodosius I. ließ 380 den Begriff “katholisch” rechtlich definieren.

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