Multscher, Hans

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Lexikon des Mittealters Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Multscher, Hans (um 1400 – um 1467). In Reichenhofen bei Memmingen (Allgäu) geboren, lernte er während seiner Wanderjahre den Naturalismus der Niederländer kennen, erwarb die Meisterwürde in Aachen und ließ sich 1424 in Ulm nieder.1427 besaß er dort bereits ein eigenes Haus, erwarb steuerfrei das Bürgerrecht, heiratete und führte eine bedeutende Werkstatt. Die Stadt Ulm bestellte Multscher zum amtlichen Sachverständigen („geschworenen Werckmann“) und befreite ihn vom Zunftzwang. Er wurde gleichermaßen als Bildhauer und Schnitzer wie als Maler berühmt, anspruchsvolle Aufträge von Rat und Patrizierschaft beschäftigten seinen umfangreichen Werkstattbetrieb.

Der expressive Realismus seiner Malerei markierte das Ende des „Weichen Stils“ (s. Internationale Gotik). Die Bildgestaltung soll nicht erbauliche Betrachtung, sondern eine aufrüttelnde Konfrontation bewirken. Gegen Ende seines Schaffens erscheint sein Stil ruhiger und idealisierter. Werkbeispiele Bildhauerei: Prachtfenster im Ulmer Rathaus (1427 – 30); „Schmerzensmann“ am Hauptportal des Ulmer Münsters (1429). Werkbeispiel Schnitzerei: St. Georg und St. Florian (Sterzing, Frauenkirche); Werkbeispiele Malerei: „Wurzacher Altar“ (1437; 8 Tafeln aus Marienleben und Passion, voller drastischer Erregung; Staatl. Museen, Berlin); „Sterzinger Marienaltar“ (1456 – 59; 8 Tafeln aus Marienleben und Passion, stilistisch ruhiger).

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