Nahrung aus dem incultum




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Nahrung aus dem incultum (lat. incultum = unangebautes Land; mhd. wiltnisse = Widnis). Im Frühmittelalter war das Land nur stellenweise urbar gemacht. Die fast ausschließlich bäuerliche Bevölkerung nutzte alles, was Wälder und andere Naturräume an Essbarem hervorbrachten: Wildobst und -gemüse, Kräuter, Beeren, Nüsse (s. Nuss), Pilze, viele Arten von Vögeln, Wildtieren (s. jagdbare Tiere) und Fischen (s. Fisch), Krebsen, Schnecken und Muscheln, den Honig der Wildbienen und die Vogeleier (s. Ei). – Insgesamt haben Nahrungsmittel aus dem naturbelassenen Land viel zu einer ausgewogenen Ernährung beigetragen. Bis zum Spätmittelalter schritt jedoch infolge des Bevölkerungswachstums die Urbarmachung zugunsten der Getreideproduktion immer weiter voran, sodass die freie Nahrungssuche zunehmend eingeengt und reglementiert wurde. Dazu trugen auch die immer weiter gehenden Verbote der Landesherren bezüglich der Jagd bei. Am Ende des Mittelalter dürfte die Ernährung der -zunehmend städtischen – Bevölkerung weniger vielfältig gewesen sein als zu dessen Frühzeit.

(s. Ernährung, incultum s. Wildnis, Jagd- und Forstregal)




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