Wehrgang




Wehrgang (hurt, letze, wer; Mordgang). Mit zunehmendem Umfang der Burgen- und Stadtanlagen wurden Schutzmauern, deren Krone breit genug war, um den Verteidigern darauf ausreichend Platz zu bieten, ganz einfach zu teuer. So verlegte man sich auf den Bau relativ schwacher Mauern, die dafür von breiten, außenliegenden Wehrgängen aus verteidigt werden konnten. Kaiser Konrad IV verordnete 1238, dass mit der Verleihung des Stadtrechts die Auflage verbunden war, Mauern von 18 Fuß (5,64 m) Höhe und 4 Fuß (1,25 m) Stärke zu errichten. So schwache Mauern hatten nur Sinn, wenn sie von jedem Punkt aus zu verteidigen waren; diesem Zweck dienten Mauertürme und ein die ganze Stadtperipherie umlaufender Wehrgang. Dieser bestand aus einer schindelgedeckten Holzkonstruktion, war nach außen durch eine Brustwehr geschützt und mit Schießscharten und herausnehmbaren Bodenteilen ausgerüstet. Die Aufgänge zum Wehrgang befanden sich in vorspringenden Mauertürmen, von welchen die Mauerfront seitlich bestrichen werden konnte. Diese Mauertürme waren oft nicht voll ausgebaut, sondern blieben als Schalentürme hinten offen. Wehrgang wie Mauertürme waren überdacht.

Gut erhaltene Wehrgangs-Anlagen finden sich in vielen alten Städten Deutschlands, so beispielsweise in Rothenburg o.T., Nördlingen, Dinkelsbühl oder Berching.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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