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Werkstoffkunde. Sachwissen um Werkstoffe und deren handwerklichen Gebrauch war ein Gegenstand der mittelalterliche enzyklopädischen Literatur (s. Enzyklopädie, Enzyklopädiker). Dazu einige herausragende Beispiele:
Als Nestor der abendländischen Literatur des Sachwissens gilt Plinius d. Ä. (23 – 79), der in seiner „Naturalis Historia“ das naturkundliche Wissen der Spätantike zusammenfasst. In dem 37-bändigen Werk finden sich auch Kapitel zu Mineralogie, Metallurgie und handwerklichen Techniken.
Die zwanzigbändige Enzyklopädie „Etymologiarum sive originum libro viginti“ des Bischofs Isidor von Sevilla (um 560-636) handelt in Buch 16 von Staub, Steinarten, Edelsteinen, Glas und Metallen, von deren Herkunf, Gewicht, Farbe und Bearbeitbarkeit. Isidor beabsichtigt vorrangig eine deskriptive Erfassung der Werkstoffe, nur in geringem Maße eine Beschreibung von deren Nutzung und Bearbeitung.
Hrabanus Maurus (um 783-856) fußt zwar mit seiner Enzyklopädie „De rerum naturis“ auf Isidor, erweitert dessen beschreibende Form der Werkstoffdarstellung aber um eine allegorische Interpretationsebene.
Der Künstlermönch Roger von Helmarshausen („Theophilus“, um 1070 – nach 1125) legt sein enzyklopädisches Werk „De diversis artibus“ neben der Werkstoffbeschreibung auf den Schwerpunkt handwerklicher Werkstoffbehandlung an, welche er den Künsten (artes) zuzählt. Er gibt präzise Antworten auf Fragen wie „auf welche Weise wird ein Werkstoff verarbeitet?“ oder „was wird aus einem Werkstoff hergestellt?“. Seine Schilderung traditioneller und aktueller Verfahrensweisen gibt einen Überblick über den Fortschritt von Kunst und Handwerk im Mittelalter
Auch der Dominikanermönch Vincent von Beauvais (um 1187 – um 1264) geht in seinem dreibändigen „Speculum quadruplex sive Speculum maius“ über die beschreibende Darstellung hinaus, und betont die Praxis der Werkstoffgewinnung und -behandlung. Kapitel VII ist überschrieben mit: „De corporibus, quae continentur in terre visceribus, hoc est de mineralibus, ut de metallis, & de similibus“ („Über die Stoffe, die im Bauch der Erde enthalten sind, als da sind Mineralien, Metalle und Ähnliches“).
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