Bogner im Mittelalter




Bogner gehörten einst zu den wichtigsten Handwerkern, die eines der ältesten Handschießgeräte, den Bogen, fertigten. Der Bogen bestand aus einem elastischen Bügel, der mit einer Tiersehne, mit geflochtenem Hanf oder gedrehter Seide bespannt war. Das bevorzugte Holz war das aus jungen Eibenstämmen und in der Regel schälte man die Bögen so heraus, dass der in der Mitte der Bäume liegende ältere Holzteil den Bogenbauch, das jüngere und wegen seiner langen Fasern wesentlich zähere Holz der äußeren Schichten den Bogenrücken bildete. Geschossen wurde mit befiederten Pfeilen, die mit hoher Geschwindigkeit oft über zweihundert Meter zielgenau flogen; sie wurden von den Pfeilschnitzern hergestellt. Es gab Zeiten, da Bogner und Pfeilschnitzer neben ihrer Handwerkstätigkeit zum Waffendienst auf den Ringmauern der Städte berufen wurden. Die Armbrust löste den Bogen ab, aus den Bognern wurden oft Armbruster.

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