Fernhandel im Mittelalter




Der einträgliche Erwerb der städtischen Bevölkerung war der Handel. Er lag fast ausschließlich in den Händen der reichen Geschlechter, die sich zu Kaufmannsgilden zusammenschlossen.

Es lassen sich im ausgehenden Mittelalter drei Brennpunkte des Fernhandels in Deutschland erkennen. Die süddeutschen Kaufherren aus Augsburg und Nürnberg besaßen in Venedig ein eigenes Kaufhaus den Fondaco die Tedeschi. Dort holten sie die Erzeugnisse des italienischen und arabischen Gewerbefleißes, wie Stoffe, Waffen, Schmuck und die aus dem Orient eingeführten indischen Gewürze, brachten sie auf schweren Lastwagen über die Alpenpässe nach Deutschland und vertrieben sie dort. Die norddeutschen Städte, allen voran Köln, standen in regem Handel mit gewerbereichen Flandern und mit England, wo besonders Tuche und Leinwand hergestellt wurden. Für die ostdeutschen Städte bot sich ein reiches Handelsgebiet im slawischen Land und Skandinavien, von wo man Getreide, Holz, und Felle bezog, während man dort gewerblich Erzeugnis leicht absetzen konnten. Allen voran blühte Lübeck auf, Magdeburg und Leipzig folgten später.

Für Bayern hatte von jeher der Salzhandel eine besondere Bedeutung. Auf Inn- und Donauzillen brachte man das Land nach den östlichen Ländern, zahlreiche Zaumtiere trugen es auf dem so genannten „Goldenen Steig“ von Passau aus über den Böhmerwald in das salzarme Böhmen. Regensburg beherrschte langen den Donauhandel.

Zur Blüte des Handels trug auch das Aufkommen der „Messen“ bei, die zuerst in Frankreich, dann auch in deutschen Städten, wie Frankfurt am Main und später auch in Leipzig abgehalten wurden. Die ältesten Märkte dieser Art fanden im Anschluss an große Kirchenfeste statt, daher auch der Name Messe. Auch der Silberbergbau im Harz, im Erzgebirge und in Böhmen belebte den Handel. Jetzt hatte man erst genug Metallgeld, um vom alten Tauschhandel zum Geldhandel übergehen zu können.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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