Franziskaner im Mittelalter




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Die Franziskaner sind ein im 13. Jahrhundert von Franz von Assisi (Franziskus) gegründeter Bettelorden. Die Franziskaner OFM, lat. ordo fratrum minorum, dt. Orden der Minderen Brüder, bilden – neben den Kapuzinern OFMCap und den Minoriten OFMConv – einen der drei Zweige des ersten Ordens des Heiligen Franz von Assisi.

Anliegen und Merkmal der Franziskaner ist ein Leben in Armut. Die Kirchen beherbergen kaum Kunstschätze und das Leben der Franziskanerbrüder ist sehr bescheiden. Eng zusammenhängend mit der Abkehr von irdischem Reichtum ist das bewusste Leben mit der Natur bzw. – in den Augen des Christentums – mit der Schöpfung.

Der Franziskanerorden wurde 1210 gegründet. Mit der Ausbreitung des Ordens begannen die Schwierigkeiten. Die meisten Brüder führten kein Leben in Armut und Selbstverleugnung mehr. Um diese Probleme zu überwinden, teilte man den Orden 1217 in Provinzen ein. Von dort an trafen sich die Brüder jährlich zu so genannten Kapiteln. Beim Kapitel 1219 beschlossen sie, auch heidnische Länder zu besuchen, um dort die Heiden zu missionieren.

Die heutigen Franziskaner gingen aus der Observanzbewegung innerhalb des ursprünglichen Minderbrüderordens hervor. Erste Gruppen entstanden etwa um die Mitte des 14. Jahrhunderts in Italien, bald aber auch in Spanien und Frankreich. Kennzeichnend für diese Bewegung, die zu dieser Zeit auch in anderen Orden auftrat, war die Rückkehr zu einer strengeren Beachtung (lat. Observanz) der ursprünglichen Ordensregel. Dazu gehörten eine strenge Befolgung des Armutsideals, eine Abwendung von den Städten und die Niederlassung in Einsiedeleien. Diese Gruppen, zu denen im 15. Jahrhundert z.B. Bernhardin von Siena, Johannes von Capestrano, Albert von Sarteano und Jakobus von der Mark gehörten, erhielten regen Zulauf und wurden, auch bedingt durch die Schwächung des ursprünglichen Stammordens, den sog. Konventualen, durch verschiedene äußere Einflüsse (Hundertjähriger Krieg, die Pest in den Städten, das Abendländische Schisma), schnell zu einer Mehrheit im Minderbrüderorden. 1517 trennte Papst Leo X. die Observanten endgültig als eigenen Ordenszweig von den Konventualen.




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