Friedrich I. Barbarossa




* 1122, † Kleinasien 10.06.1190

Römisch-deutscher König (seit 1152) und Kaiser (seit 1155), aus dem Geschlecht der der Staufer stammend war Friedrich einer der volkstümlichsten Herrscher des Mittelalters. Einstimmig zum König gewählt, arrangierte er sich mit den deutschen Fürsten und grenzte die Interessen zu Kurie ab. Trotz Scheiterns seiner Norditalienpolitik (1162 Zerstörung Mailands) und des Dauerkonflikts mit dem Papst Alexander III. (1167 Eroberung Roms, 1176 Niederlage bei Legnano) festigte Friedrich seine Stellung durch Heiraten (1156 Ehe mit Beatrix von Burgund, 1186 Heirat des Sohnes Heinrich mit Konstanze von Sizilien) und Entmachtung seines Rivalen Heinrichs des Löwen (1181). 1177 machte er seinen Frieden mit dem Papst und führte 1189 den 3. Kreuzzug an, auf dem er umkam. In der Volkssage wird dem rotbärtigen Kaiser der Kyffhäuser als Ruhesitz zugewiesen, in dem er schlafe, bis er wiederkomme, um Deutschland stark zu machen.

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