Stigmatisierung der Prostitution

Ebook Lexikon des Mittealters mit 3.900 Seiten und 6.400 Stichworten für Amazon Kindle und als eBook PDF.

Um ehrbare Frauen von Prostituierten unterscheiden zu können, mussten letztere sich oft einer Kleiderordnung unterwerfen, die ihnen das Tragen bestimmter Schuhe, Bänder oder Schleier vorschrieb. Meistens waren diese Kennzeichnungen in den Schandfarben rot, gelb oder grün. Die Kleidervorschriften jeder Stadt waren allerdings verschieden. So mussten Prostituierte in Wien ein gelbes Tüchlein an der Achsel tragen, in Augsburg einen Schleier mit einem grünen Strich, in Frankfurt a. M. eine gelbe Verbrämung (Saum) und in Zürich und Bern verdeutlichte ein rotes Käppeli ihre niedrige Standeszugehörigkeit. Gelb ist also nicht grundsätzlich die Farbe der Prostituierten; denn auch Juden wurden teilweise mit dieser Farbe gekennzeichnet.

Stigmatisierung der Prostitution im Mittelalter
Stigmatisierung der Prostitution im Mittelalter

 

Raphael Fischer – http://www.raffiniert.ch/gprost.html

Bestseller Nr. 1
Dame Venus. Prostitution im Mittelalter
Dame Venus. Prostitution im Mittelalter
Rossiaud, Jacques: (Autor)
3,75 EUR
Bestseller Nr. 2
Prostitution im Mittelalter
Prostitution im Mittelalter
Schau, Franziska (Autor)
5,99 EUR
Bestseller Nr. 4
Sex im Mittelalter
Sex im Mittelalter
Burkhart, Bertram (Autor)
0,99 EUR
Nach oben scrollen