Vampir




Dem Volksglauben nach ist ein Vampir ein untotes, ehemals menschliches Wesen, daß als Frau oder Mann erscheint. Ein Vampir erhält seine Unsterblichkeit durch den Genuß des Blutes eines lebendigen Menschen. Mit unfehlbarem Gespür findet er die Halsschlagader eines Sterblichen, schlägt dort seine Zähne hinein und saugt den menschlichen Lebenssaft aus. Danach verschließt er die Wunde, so daß lediglich zwei kleine rote Punkte zurückbleiben.

Manchmal geschieht es, daß ein Opfer bereits durch den ersten Biß zum Vampir wird. Aber meist verspürt ein Mensch, der dem Angriff eines Vampirs zum Opfer fällt zunächst nichts und erinnert sich gewöhnlich noch nicht einmal an den Vorfall. Sucht ihn der Vampir mehrmals auf, schwindet seine Lebenskraft zusehends bis er schließlich stirbt. Doch bald darauf erwacht er in seinem Grab, wird von einer unstillbaren Gier nach menschlichem Blut befallen und mutiert so selbst zu einem solchen Geschöpf.

Die Annahme, daß Vampire bei Tageslicht nicht erscheinen, bietet keinen ausreichenden Schutz, da einige Vampirarten sehr wohl Tageslicht, wenn auch keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen. Auch der Hinweis, daß diese Geschöpfe kein Spiegelbild erzeugen, hat sich nicht in allen Fällen bewahrheitet. Einen Vampir erkennt man gewöhnlich an dessen blasser Hautfarbe (es sei denn er hat kurz zuvor menschliches Blut genossen), den zugespitzten Eckzähnen und wenn man sich nahe bei ihm befindet kann man seinen fauligen Atem wahrnehmen, doch meist ist es dann für eine Flucht zu spät.

Die abschreckende Wirkung der bekannten Gegenmaßnahmen: Knoblauch, Talisman und bestimmte Kräuter ist nicht genau nachgewiesen. Den größten Erfolg verspricht jedoch die Methode, welche empfiehlt einen Eichenpflock in das Herz eines Vampirs zu treiben, um ihn zu töten. Sie warnt aber davor, daß dieser von dort nicht entfernt werden darf, da der Vampir andernfalls sein untotes Leben wieder aufnehmen kann.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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