Wald im Mittelalter




Von zentraler Bedeutung für das Leben des mittelalterlichen Menschen war der Wald. Holz war einziger Brenn- und wichtigster Baustoff. Steinhäuser konnten sich nur Wohlhabende leisten. Die Masse der Bevölkerung lebte in Holz- bzw. Fachwerkhäusern, die nur teilweise über ein Fundament oder Untergeschoß aus Stein verfügten.

Der Landesausbau des Hochmittelalters vergrößerte den Anteil der landwirtschaftlich genutzten Flächen zu Ungunsten des Waldes. Besitz- oder Zugangsrechte zum Wald gewannen an Bedeutung, Auseinandersetzungen in diesem Bereich wurden häufiger. Aus dem 12. Jahrhundert stammen die ältesten grundherrlichen Regelungen zur Waldnutzung, zu der neben der Holzentnahme auch die Waldweide des Viehs, insbesondere die Eichel- und Bucheckermast der Schweine im Herbst, gehörte. Für die ärmeren Teile der Bevölkerung war auch das Sammeln von Waldfrüchten (Beeren, Pilze) von Bedeutung.

Mit der Entwicklung von Bergbau und Hüttenwesen wuchs die Nachfrage nach Gruben- und Brennholz; letzteres wurde vor Ort von Köhlern zu Holzkohle verarbeitet. Handwerker und Gewerbetreibende benötigten ebenfalls in großem Umfang Werkholz. Insbesondere in den Städten wurde der Bedarf immer größer. Der steigende Preis machte den Transport über größere Entfernungen rentabel, der vor allem während der Schneeschmelze im Frühjahr auf dem Wasserweg erfolgte (Flößerei).

Gleichzeitig kümmerte man sich intensiv um die Aufforstung abgeholzter Flächen. Erst durch die systematische Aussaat von Laub- und Nadelholzsamen gelang es, wenigstens den nötigsten Bedarf zu befriedigen. Die intensive Nutzung und die sich daraus ergebende teilweise Verwüstung des Waldes sind allerdings bis weit in die Neuzeit Probleme geblieben.




Geburt und Tod, Ehe und Familie, Religion und das Verhältnis zur Natur … Robert Fossier führt uns ein in die mittelalterliche Welt und erzählt vom Leben derer, von denen wir bislang zu wenig wissen: der einfachen Menschen.

Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch die Leser durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung.

"Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" zwei Bestseller von Ken Follett, beide Verfilmungen in einer DVD Sammlung erhältlich. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet.

Eine faszinierende, reich bebilderte Alltagsgeschichte des Mittelalters. Die Popularität des Mittelalters ist seit vielen Jahren ungebrochen. Es sind die konkreten Dinge des Lebens, die besonders faszinieren: Wie lebten und starben die Menschen? Wie feierten sie, wie zogen sie sich an und was aßen sie? Was taten sie bei Krankheit, wie schützten sie sich vor Hitze und Kälte?

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