Dreschen

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Lexikon des Mittealters Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen
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Dreschen (mhd. dreschen, ahd. dreskan; lat. exterere, excutere). Das am Halm eingefahrene Korn wurde auf dem Dreschplatz (Tenne) in oder vor der Scheune aus den Ähren mit Füssen ausgestampft, über Stangenrosten ausgeschlagen, später mit dem Schlagholm ausgedroschen. Noch im Frühmittelalter wurde dieser durch den wirkungsvolleren Dreschflegel (mhd. ackerbolz, drischel, vlegel; v. lat. flagellum = Peitsche, lat. auch fustis = Knüttel) abgelöst, bei dem das Schlagholz mittels eines Lederriemens beweglich am Stiel angelenkt war. Schon im MHD. kam die zusätzliche Wortbedeutung von „prügeln“ auf. Die Arbeit des Dreschens erstreckte sich oft vom Herbst bis weit in den Winter hinein.

Die Trennung von Getreidekörnern und kleinen Strohteilen geschah ursprünglich dadurch, dass man das Dreschgut bei leichtem Wind mit einer hölzernen Schaufel oder einem flachen Korb in die Höhe warf, wobei sich „die Spreu vom Weizen“ sonderte. Später wurden auch geflochtene Siebwannen („Schwingen“) verwendet. Die beim Worfeln gewonnene Spreu diente als Beifutter für Pferde.

(s. Agrartechnik)

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