|
|
|
| Lexikon des Mittealters | Dubai Schokolade, das einzigartige Malbuch | Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen |
| Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. | Entdecke 69 einzigartige Motive, die die Magie der Dubai-Schokolade einfangen! Dieses Malbuch entführt dich in eine Welt aus luxuriösen Schokoladentafeln, orientalischen Mustern und ikonischen Elementen Dubais. | Entdecke in „Zwischen Zinnen und Alltag - Das Leben auf mittelalterlichen Burgen“ auf 111 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt. |
Verbannung (mhd. verwisunge; lat. exsilium, relegatio). Aus der mittelalterliche Strafe der Acht ist deren mildere Form der Verweisung aus einer Stadt oder einem Land hervorgegangen. (Im Gegensatz zur Verbannung wurde die Acht regelmäßig über Abwesende verhängt.) Verbannung konnte auf ewig (relegatio perpetua) oder für bestimmte Zeit (r. temporalis), als Strafe für sich oder anstelle einer anderen Strafe verhängt werden, etwa als Gnadenstrafe bei todeswürdigen Verbrechen. Der Verbannte hatte zu beeiden, dass er nicht vorzeitig zurückkehren werde (urpheda de non redeundo); hielt er sich nicht an seinen Schwur, so war er wegen Meineids zu bestrafen. Bei Stadtverweisungen wurde der Delinquenten häufig – zur Erleichterung der Identifizierung im Falle einer widerrechtlichen Rückkehr – durch Brandmarken gezeichnet. Als eine Art Verbannung ist auch die Einsperrung an einem bestimmten Ort, etwa bei Klosterhaft, anzusehen. Häufige Anlässe für Verbannung waren Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz), Ladungsungehorsam (Kontumaz), Majestätsverbrechen (crimen maiestatis) oder auch nur Zugehörigkeit zu ortsfremden, landschädlichen Personenkreisen.
(s. Landesverweisung, Stadtverweisung, Verfestung)
Keine Produkte gefunden.