Ackerbürgerstadt




Ackerbürgerstadt. Nach Max Weber (“Wirtschaft und Gesellschaft”) sind unter dieser Bezeichnung solche Kleinstädte zu verstehen, “welche als Stätten des Marktverkehrs und Sitz der typischen städtischen Gewerbe sich von dem Durchschnitt der Dörfer weit entfernen, in denen aber eine breite Schicht ansässiger Bürger ihren Bedarf an Nahrungsmitteln eigenwirtschftlich decken und sogar auch für den Absatz produzieren.” Die Einwohner einer Ackerbürgerstadt lebten also in weit überwiegendem Maße von landwirtschaftlicher Produktion und hatten noch keine städtische Selbstverwaltung, während die Bürger großer mittelalterliche Städte (etwa ab 10.000 Einwohnern) Handwerk, Handel und Gewerbe betrieben und einem entwickelten Stadtrecht unterstanden. Die meisten Ackerbürgerstädte waren planmäßige Gründungen oder zur Stadt erhobene Dörfer. Der Übergang zwischen beiden Stadtformen war fließend, und noch in den Mauern größerer Städte gab es Bürger, die Landbesitz in der Stadtgemarkung hatten und zumindest im Nebenerwerb Ackerbau und Viehzucht betrieben. Es hat auch Fälle gegeben, bei denen eine Handelsstadt durch Verschlechterung der natürlichen Rahmenbedingungen – und damit der wirtschaftlichen Verhältnisse – wieder zur Ackerbürgerstadt herabsanken; so geschah es z.B. mit der Kaufmanns-, Messe- und Hansestadt Duisburg, als im 13./14. Jh. ihr Rheinhafen infolge Verlandung unbrauchbar geworden war. Die Duisburger Messe wurde daraufhin nach Frankfurt am Main verlegt.

(s. Minderstadt, Stadt, Stadtbauern, Stadtentwicklung)




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