Amerigo Vespucci

Cinque Terre Forest
Lexikon des Mittealters Leben im Schatten der Zinnen: Burgen des Mittelalters und ihr Alltag
Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. Entdecke in „Leben im Schatten der Zinnen“ auf 122 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.

Amerigo Vespucci (1451-1513). Sohn eines Florentiner Kaufmanns, wurde Buchhalter des Handelshauses der Medici; in deren Auftrag übernahm er einen Posten ihrem Kontor zu Sevilla. Hier nahm der aus Liebhaberei an Kartographie und Nautik interessierte Vespucci den Auftrag des Bischofs von Sevilla an, in Konkurrenz zu Columbus auf dessen Spuren westwärts über den Atlantik zu segeln, um einen Seeweg nach Indien zu finden. Als er 1499 an der Nordostküste Südamerikas landete, nahm er an, nach Asien gekommen zu sein. Auf seiner dritten Reise, die er nun im Auftrag des portugiesischen Königs unternommen hat, gelangte er am 7. August 1501 an die Ostküste Brasiliens und entdeckte am 1. Januar die Mündung eines großen Flusses, den er “Rio de Janeiro” (Fluss des Januars) nannte. Er sprach erstmals davon, dass er einen “Mundus Novus” (eine Neue Welt) gefunden habe. Der Küste nach Norden und dann nach Westen folgend, fand er eine Gegend, deren Bewohner in Pfahlbauten lebten und nannte ihn “Venezuela” (Klein-Venedig). (Der Name Amerika – nach Vespuccis latinisierten Vornamen Americus – erschien erstmals auf einer Weltkarte des Freiburger Kartographen Martin Waldseemüller von 1507, und bezeichnete das Gebiet des heutigen Brasiliens.)

(s. Christoph Columbus)

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