Ars notoria

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Lexikon des Mittealters Leben im Schatten der Zinnen: Burgen des Mittelalters und ihr Alltag
Erkunde das Mittelalter: Über 3.979 Seiten und mehr als 6.400 Einträge bieten dir einen tiefen Einblick in diese Ära. Vom Ablass bis zur Zunftordnung - dieses eBook ist dein Guide durch die Geschichte, Gesellschaft und Kultur Europas von 500 bis 1500 n. Chr. Entdecke in „Leben im Schatten der Zinnen“ auf 122 Seiten die mittelalterliche Burgenwelt: Architektur, Alltag und ihre Rolle im Mittelalter kompakt erklärt.

Ars notoria (Ars memorativa, A. intellectiva, A. notanda = Wahrnehmungs-, Kundmacherpraxis). Abergläubische, auf Salomons Magie zurückgeführte Praxis, sich mit Hilfe von Amuletten, Zeremonien, Zaubersprüchen oder Gebetsformeln Wissen zu verschaffen sowie Gedächtnis und Beredsamkeit zu stärken, ohne geistige Arbeit in ein Studium oder mentales Training investieren zu müssen. Das erstrebte Wissen umfasste auch das um die Zukunft und um verborgene Dinge. Der Ursprung der Ars notaria wird in der Antike vermutet; im Grabe Virgils war angeblich ein Buch zu dieser Kunst (“… liber, in quo ars notaria erat inscripta …”) gefunden worden. Ma. Kapazitäten wie Thomas v. Aquin, Alexander von Hales, Gerson oder Raimundus Lull verurteilen sie sowohl als unwirksam (inefficax) als auch als sündhaft, da ihr Funktionieren nur durch Dämonenhilfe (“ex operatione daemonum”) gewährleistet sein konnte. 1324 wurde die Ars notaria von der Pariser theologischen Fakultät anathematisiert.

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